Im Alter bei Nachbarschaftsprojekten mithelfen

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Zeit für Kinder oder andere Aufgaben in der Nachbarschaft: Senioren haben viele Möglichkeiten sich zu engagieren. Foto: Jochen Lübke

Köln (dpa/tmn) - Fahrdienste, ein Frühstückstreff oder die Beete am Straßenrand bepflanzen: Viele Projekte basieren auf nachbarschaftlicher Hilfe. Wollen Senioren sich dabei einbringen, gibt es grundsätzlich zwei Wege.

Senioren können sich gut bei Nachbarschaftsprojekten engagieren. Dabei haben sie zwei Möglichkeiten: Als Erstes können sie selbst etwas auf die Beine stellen. "Wenn man eine konkrete Idee hat, kann man Aushänge machen und sich mit Interessierten an einem zentralen Punkt, etwa im Café treffen", sagt Annette Scholl vom Kuratorium Deutsche Altershilfe.

Am Anfang könne man ruhig klein anfangen: sich beispielsweise für den Frühstückstreff erstmal mit zwei Thermoskannen Kaffee und Klappstuhl treffen, bevor man einen ganzen Raum dafür anmietet.

Wer nicht so gerne selbst organisiert, klinkt sich in bestehende Nachbarschaftsprojekte ein. Am besten fragen Ältere dafür bei Kirchengemeinden, Bürgerzentren oder Wohlfahrtsverbänden nach. Engagieren können sich Senioren vor allem mit Zeit: Beispielsweise werden Helfer gesucht, um Kinder mit einem Fahrdienst zur Schule zu bringen oder sie zu Fuß zu begleiten.

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