Arbeitsmedizin

Bei Arbeit im Stehen öfter einen kleinen Gang machen

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Bewegung hilft Beschäftigten, die viel auf der Stelle stehen müssen.

Schwere Beine und Rückenschmerzen: Darunter leiden Beschäftigte, die viel im Stehen arbeiten müssen. Friseure, Verkäufer oder Küchenpersonal sollten deshalb darauf achten, sich möglichst viel zu bewegen.

München - Arbeiten, die stundenlanges Stehen mit sich bringen, können Beine und Rücken auf Dauer belasten. Es empfiehlt sich daher, öfter einen kurzen Gang zu machen, um den Körper zu entlasten. Darauf weist Michael Nasterlack von der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin hin. Das verhindert, dass Muskulatur und Wirbelsäule über lange Zeit einseitig belastet werden und es bringt die Blutzirkulation in Gang.

Beim Stehen selbst achten Mitarbeiter am besten darauf, dass sie hüftbreit stehen. So verteilt sich das Gewicht besser über den ganzen Körper. Anstatt stillzustehen ist es gut, von einem Bein auf das andere zu treten. Eine Alternative ist, das Gewicht nach vorne zu verlagern und dabei wechselweise ein Bein mit einem angewinkelten Knie nach vorne zu stellen.

Das bringt außerdem die Blutzirkulation in Schwung. Gut ist, wenn der Arbeitgeber Mitarbeitern eine Stehhilfe zur Verfügung stellt. Das ist eine Art Barhocker, auf dem sie sich abstützen können.

dpa

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