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Bewerbung: Beachten Sie beim Telefoninterview unbedingt diese wichtigen Tipps

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Auch auf Jobinterviews am Telefon sollten sich Bewerber gut vorbereiten.

Die Personalabteilung gibt Bescheid: Sie möchten ein Telefoninterview mit Ihnen führen. Aber kein Grund, auszuflippen, denn mit diesen Tipps können Sie dieses souverän meistern!

Eine solche Einladung zu einem Telefoninterview kann per E-Mail oder telefonisch eintrudeln. Wie bei einem Vorstellungsgespräch auch, sollten Sie den angebotenen Termin zeitig bestätigen. Sollten Sie diesen vorgeschlagenen Termin tatsächlich aus guten Gründen nicht wahrnehmen können, schlagen Sie gleich Alternativen vor.

Bewerbungsgespräch via Telefon

Doch seien Sie auf Überraschungsanrufe gefasst! In jedem Fall sollten Sie sich in der Bewerbungsphase bei unbekannten Anrufern immer mit vollem Namen melden. Checken Sie außerdem regelmäßig Ihre Mailbox und auch deren Ansage! Vielleicht haben Sie ja vor ein paar Jahren eine lustige Ansage für Ihre Freunde aufgenommen, die bei Personalern nicht so gut ankommt.

Auf das Telefoninterview sollten Sie sich wie auf ein Bewerbungsgespräch vorbereiten, indem Sie Ihre Unterlagen und Daten zum Unternehmen vorbereiten. Das Tolle hier ist: Sie dürfen ablesen - aber unauffällig! Sie wollen sich ja möglichst gut verkaufen. Merken Sie sich außerdem den Namen Ihres Ansprechpartners, damit Sie ihn auch ansprechen können. Halten Sie Ihren Kalender und sämtliche wichtigen Daten griffbereit.

Lesen Sie hier: Kommunikation im Job: Diese vier Skills sollte jeder beherrschen.

Der Personaler hört es, wenn Sie lächeln

Auch wenn der Personaler Sie bei einem Telefoninterview nicht sehen kann, wirkt sich Ihre Sitzhaltung auf Ihre Stimme und Ihr Körpergefühl aus. Ihr Gegenüber wird auch hören, ob Sie lächeln. Sie können sogar Ihr Business-Outfit anziehen. Gegen Nervosität hilft es, auf- und ab zu tigern. Sprechen Sie langsam und deutlich, lassen Sie Ihren Gesprächspartner ausreden und kommen Sie zügig auf den Punkt.

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Bewerbungsgespräch via Skype

Etwas anderes ist es, wenn das Vorgespräch als Videotelefonat zum Beispiel über Skype geführt wird. Hier sind Outfit und Frisur genauso wichtig wie im Bewerbungsgespräch vis à vis. Stellen Sie sicher, dass die Internetverbindung stabil bleibt. Im Hintergrund sollte nicht unbedingt die Porzellanpuppensammlung Ihrer Großmutter zu sehen sein oder der Pin-up-Kalender Ihres Mitbewohners.

Testen Sie die Hard- und Software vor dem Gesprächstermin und halten Sie Blickkontakt mit der Kamera, nicht mit dem Bildschirm ! Nur dann hat Ihr Gegenüber das Gefühl, dass Sie ihm in die Augen sehen. Lassen Sie sich auch nicht von Ihrem eigenen berauschenden Videobild ablenken, das wirkt unkonzentriert und der andere merkt genau, was Sie da tun.

Wenn das Telefoninterview gut verlaufen ist, werden Sie zu einem persönlichen Gespräch eingeladen.

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Personaler verraten: So sieht der perfekte Bewerber aus

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Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier:  © pexels
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Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt. © dpa
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent überzeugt Erfahrung mehr als gute Abschlussnoten.
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent ist Erfahrung wichtiger als gute Abschlussnoten. © dpa
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie.
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie. © dpa
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent).
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent). © pixabay
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent).
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent). © iStockphoto / AndreyPopov
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus. 
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus.  © dpa
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.  © pixabay
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Nach dem Lebenslauf kommt das Anschreiben. Hier bevorzugen Personaler eine übersichtliche Struktur statt kreativem Design.  © pixabay
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Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media.  © pexels

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