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Bewerbung: Wie schnell kann ich mit einer Antwort rechnen?

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Die Antwort auf eine Bewerbung lässt manchmal ganz schön lange auf sich warten. Eine Studie zeigt, wie lange sich Unternehmen Zeit lassen.

Unternehmen lassen sich mit einer Antwort auf die Bewerbung manchmal ganz schön Zeit. Doch welche Reaktionszeit ist üblich? Eine Studie verrät es.

Eine Bewerbung kostet viel Zeit und Energie, schließlich wollen Jobsuchende mit Ihren Unterlagen auch überzeugen. Doch ist die Bewerbung erst einmal verschickt, kann die Antwort oder selbt eine Eingangsbestätigung ganz schön lange auf sich warten lassen. Viele fragen sich dann, welche Antwortzeit bei Unternehmen überhaupt üblich ist.

Bewerbung: So lange dauert es, bis Unternehmen erstmals reagieren

Dieser Frage ist auch eine Studie des HR-Software-Anbieters Personio nachgegangen. Dieser hat rund 300 kleinen bis großen Unternehmen die Frage gestellt: "Wie lange dauert in der Regel die erste Reaktion Ihres Unternehmens auf den Bewerbungseingang?". 

Die Antworten werden sicher einige Bewerber beruhigen: In den meisten Fällen (rund 88 Prozent) lässt die erste Antwort auf den Bewerbungseingang nicht länger als zwei Wochen auf sich warten. Rund ein Viertel aller Unternehmen schafft es sogar, dass die erste Reaktion weniger als drei Arbeitstage in Anspruch nimmt. Lange Wartezeiten von mehr als zwei Wochen oder gar mehr als einem Monat sind dagegen eher selten und eher in Unternehmen unter 100 Mitarbeitern zu erwarten.

Sie haben immer noch keine Antwort auf Ihre Bewerbung, aber warten bereits ungeduldig? Dann sollten Sie das jetzt tun.

Antwortzeit - erste Reaktion nach Bewerbungseingang

Gesamt

50-99 Mitarbeiter

100-499 Mitarbeiter

500 Mitarbeiter und mehr

Weniger als drei Arbeitstage

28%

23%

30%

41%

Drei Arbeitstage bis weniger als eine Arbeitswoche

24%

20%

28%

27%

Eine Arbeitswoche bis weniger als zwei Arbeitswochen

35%

40%

30%

31%

Zwei Arbeitswochen bis weniger als ein Monat

6%

10%

3%

0%

Ein Monat oder länger

3%

6%

1%

1%

Quelle: Personio (Stand: 2019)

Sie haben bereits ein Bewerbungsgespräch absolviert und warten nun auf eine Antwort? Dann lesen Sie hier, wie oft Sie nachhaken dürfen, bevor es nervt.

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Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © fkn
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © fkn
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © fkn
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © fkn
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © fkn
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. 
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.  © fkn
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © fkn
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © fkn
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © fkn
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © fkn
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