Bewerbung

"Warum sind Sie ein guter Mitarbeiter?" Das ist die beste Antwort

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"Warum sind Sie ein guter Mitarbeiter?" Auf diese Frage sollten Sie mit Bedacht antworten.

Egal ob im Mitarbeiter- oder Bewerbungsgespräch: Diese Frage bringt viele ins Schwitzen. Wie Sie am besten antworten, ohne sich selbst zu beweihräuchern.

Wer sich auf eine neue Stelle bewirbt, wird oft mit schwierigen Fragen konfrontiert, auf die sich Jobsuchende nur schwer vorbereiten können. Zudem geht es vielen Personalern nicht unbedingt um die eigentliche Antwort, sondern, wie sie auf diese Frage reagieren: Werden Sie nervös? Erröten Sie oder ziehen Sie über Ihre alte Firma her?

Weder Eigenlob noch Zurückhaltung sind hier gefragt

So auch bei dieser Frage: "Warum sind Sie ein guter Mitarbeiter?" Diese Frage wird Ihnen im Laufe Ihrer Karriere wahrscheinlich nicht nur in Bewerbungsgesprächen gestellt werden. Auch im Jahresgespräch mit dem Chef oder bei der Gehaltsverhandlung kann Sie Ihnen begegnen. Deshalb sollten Sie sich genau merken, wie Sie am besten darauf antworten. 

Einen Vorschlag für eine gelungene Antwort liefert Karriere-Expertin Liz Ryan im US-Wirtschaftsmagazin Forbes. Bei dieser Frage sei es ihrer Meinung nach wichtig, dass Sie keine Lobhudelei über sich selbst starten, etwa: "Ich bin ein guter Mitarbeiter, weil ich intelligent bin, immer zuverlässig, loyal und kooperativ." Oder sich ganz im Gegenteil klein machen, weil Ihnen Selbstlob unangenehm ist. 

Auch interessant: Ist das die vielleicht gemeinste Bewerbungsfrage?

Video: Bewerbungs-Mythen

"Guter Mitarbeiter": Das ist die perfekte Antwort

Stattdessen sollten Sie 

a) zunächst darauf eingehen, was für Sie ein guter Mitarbeiter ausmacht und dann 

b) von einer Situation in Ihrer Karriere berichten, in der Sie sich Ihrer Meinung nach als guter Mitarbeiter verhalten haben.  

So schlagen Sie laut Ryan gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: "Sie haben Selbstbewusstsein bewiesen und dem Gesprächspartner gezeigt, dass Sie sich um Ihre Arbeit kümmern und diese ernst nehmen."

Lesen Sie auch: Zehn verbotene Wörter, wenn Sie über sich selbst sprechen.

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Von Andrea Stettner

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © Simona Asam
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © Simona Asam
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © Simona Asam
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © Simona Asam
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © Simona Asam
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. 
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.  © Simona Asam
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © Simona Asam
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © Simona Asam
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © Simona Asam
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © Simona Asam

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