Chinesisch auf dem Vormarsch

München - In Zeiten der Globalisierung nimmt die Bedeutung von Fremdsprachen stetig zu. Auch das Interesse an Chinesisch ist stark gewachsen: Immer mehr Schüler lernen die fernöstliche Sprache.

Das Interesse an der chinesischen Sprache und Kultur hat an Schulen in Deutschland deutlich zugenommen. Im Schuljahr 2010/11 gab es mindestens 232 Schulen, die Chinesisch als Fremdsprache im Unterricht oder in einer Arbeitsgemeinschaft – oft schulübergreifend – anboten. Im Vergleich zu einer Erhebung vor vier Jahren hat sich die Zahl damit um 45 Prozent erhöht. Am Unterricht nahmen mindestens 5800 Schüler teil.

Top Ten der unbeliebten Berufe

Top Ten der unbeliebten Berufe
Eine Studie hat gezeigt, welche zehn Berufe bei den Deutschen am unbeliebtesten sind. Platz 10: Journalist. Zwölf Prozent glauben, das sei kein erstrebenswerter Beruf. © dpa
Top Ten der unbeliebten Berufe
Platz 9: Arzt. Ob es an den Schikanen der Politik liegt oder woran sonst, ist unklar. Fakt ist, 13 Prozent der Befragten bewerten den Beruf des Arztes als unbeliebt. © dpa
Top Ten der unbeliebten Berufe
Platz 8: Bankkaufmann. Wir brauchen sie alle, wollen ihren Job aber nicht machen: 15 Prozent der Befragten finden es nicht erstrebenswert Bankkaufmann oder -frau zu sein. © dpa
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Platz 7: Reinigungskraft. © dpa
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Platz 6: Grundschullehrer. 22 Prozent der Befragten nannten den Beruf des Grundschullehrers unbeliebt. © dpa
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Platz 5: Landwirt. Sich mit Viehhaltung und den besten Saatkörnern auseinanderzusetzen, steht bei den Deutschen nicht sehr hoch im Kurs. © dpa
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Platz 4: Straßenkehrer. Beinahe jeder Fünfte kann sich nicht vorstellen wie diese Männer nach dem Rosenmontagszug in Köln als Straßenkehrer zu arbeiten. © dpa
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Platz 3: Fernfahrer. Bei 29 Prozent der Befragten ist der Beruf des Fernfahrers unbeliebt. © dpa
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Platz 2: Politiker. Jeder dritte Deutsche empfindet den Beruf des Politikers als nicht erstrebenswert. Hier: Silvana Koch-Mehrin, Europaabgeordnete. © dpa
Top Ten der unbeliebten Berufe
Platz 1: Versicherungsvertreter. Ihnen unterstellen 45 Prozent der 1000 Befragten, dass sie tricksen und ihren Kunden etwas aufquatschen. © dpa

Stark gestiegen ist auch der Umfang deutsch-chinesischer Schulpartnerschaften, von denen 210 bekannt sind. Vor vier Jahren lag die Zahl dieser Partnerschaften noch bei 144. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Erhebung des Pädagogischen Austauschdienstes der Kultusministerkonferenz. Chinesisch hat im Vergleich zu anderen modernen Fremdsprachen in der Schule aber nach wie vor Exotenstatus. Die Kultusministerkonferenz führt seit mehreren Jahren einen intensiven Dialog mit Partnern in China.

Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für den deutsch-chinesischen Austausch im Bildungsbereich zu verbessern. So werden Schulpartnerschaften gefördert, für Lehrkräfte werden Fortbildungen und Hospitationen durchgeführt. Eine Stiftungsprofessur an der Universität Göttingen, die auch aus Mitteln der chinesischen Organisation „Hanban“ finanziert wird, ermöglicht zudem länderübergreifend eine qualifizierte Lehrerausbildung für Chinesisch als Fremdsprache.

tz

Rubriklistenbild: © dpa

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