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Ihre E-Mails werden ständig ignoriert? Dann formulieren Sie die Betreffzeile falsch

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Von: Andrea Stettner

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Berufliche E-Mails werden leider oft ignoriert. Wer die Betreffzeile entsprechend formuliert, erhöht die Chance, dass seine Nachricht gelesen wird.
Berufliche E-Mails werden leider oft ignoriert. Wer die Betreffzeile entsprechend formuliert, erhöht die Chance, dass seine Nachricht gelesen wird. © Andrea Warnecke/dpa

Wenn Ihre E-Mails nicht geöffnet werden, könnte es an einer schlechten Betreffzeile liegen. Zwei Expertinnen verraten, welche Formulierungen Kunden und Businesspartner wirklich ansprechen.

An jedem Arbeitstag landen 30, 50 oder gar 100 E-Mails im persönlichen Postfach. Gerade jetzt, wo Millionen Menschen im Homeoffice arbeiten* und Team-Absprachen vermehrt über Nachrichten laufen, explodiert die Zahl der beruflichen E-Mails. Selbst im erweiterten Team-Umfeld haben es Mitarbeiter in diesen Tagen schwer, eine Antwort auf ihre E-Mail zu erhalten, geschweige denn überhaupt erst gelesen zu werden. Da hilft nur eines: Strategisch vorgehen!

E-Mails richtig formulieren: Betreffzeilen sind Überschriften von Geschichten

Wer seine E-Mails richtig formuliert, der erhöht die Chance ungemein, dass seine Nachrichten gelesen und beantwortet werden. Das verraten zwei Expertinnen, die es wissen müssen: Lee Lazarus und Janine Kurnoff. Die beiden US-Amerikanerinnen sind die Gründerinnen von The Presentation Company und bringen Unternehmen Storytelling bei. Gerade bei E-Mails verhilft Storytelling dabei, zu den Empfängern und damit zu den Entscheidungsträgern vorzudringen. Und das fängt schon bei der Betreffzeile an.

„Gute E-Mails sollten eine Geschichte erzählen. Gute Geschichten haben eine Überschrift“, erklären die beiden Schwestern in einem Gastbetrag auf BusinessInsider. Und eine gute Überschrift steht bei E-Mails natürlich in der Betreffzeile. Ihrer Erfahrung nach begehen jedoch viele den Fehler, den Betreff zu langweilig zu formulieren oder zu generische Schlagwörter wie „Projekt-Update“ zu verwenden.

Lesen Sie auch: Geständnis aus dem Homeoffice – Netz feiert Mutter für ehrliche E-Mail: „Stecken in Lebenskrise“

Stattdessen sollten Verfasser jedoch die Hauptidee ihrer „Geschichte“ in die Betreffzeile packen, an die sich der Empfänger letztendlich erinnern soll:

Noch mehr Tipps: Werden Sie im Betreff persönlich

Auch andere Experten halten die Betreffzeile von E-Mails für den Schlüssel zum Erfolg. Laut Business-Coach Laura Belgray steigt etwa die Öffnungsrate von E-Mails deutlich an, wenn der Betreff einen persönlichen Ton trifft. Mehr dazu lesen Sie hier. (as) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Lesen Sie auch: „Spacko-Verein“: Bewerber schreibt nach Absage derbe E-Mail – Twitter-User reagieren gespalten.

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