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Im Schnitt 33.000 neue Lehrer pro Jahr eingestellt

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Lehrkräftemangel
33.000 Lehrkräfte wurden in den letzten 10 Jahren im Schnitt in Deutschland neu eingestellt. Aus Sicht der Kultusministerkonferenz reicht die Zahl aber nicht aus, um den Bedarf zu decken. © Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Dass in Deutschland Lehrer fehlen, ist seit Längerem bekannt. Die Kultusministerkonferenz hat nun die Zahlen zu Neueinstellungen in den letzten Jahren vorgelegt. Das Fazit: Es sind zu wenige.

Berlin - An den Schulen in Deutschland sind in den vergangenen zehn Jahren im Schnitt 33.000 Lehrkräfte jährlich neu eingestellt worden.

Das geht aus einer Übersicht der Kultusministerkonferenz (KMK) hervor, die am Mittwoch (20. April) veröffentlicht wurde. Darin sind die jährlichen Einstellungen in den öffentlichen Schuldienst von 2011 bis 2021 aufgelistet. Etwa jeder dritte neue Lehrer nahm seine Arbeit an einem Gymnasium oder einer anderen Schulen des Sekundarbereichs II auf.

Die Einstellungen reichen allerdings nicht aus, um den Bedarf zu decken. Je nach Schultyp und Bundesland wird auch in den kommenden Jahren weiterhin mit einem Lehrkräftemangel gerechnet, wie bereits bekannte Prognosen der KMK gezeigt hatten. Als Hauptursachen werden veränderte Geburtenzahlen, weitere Zuwanderung und erweiterte Anforderungen an Schulen genannt. Dazu zählen etwa Inklusion, Ganztagsausbau und Sprachfördermaßnahmen.

Insgesamt gibt es in Deutschland rund 40.000 Schulen und Berufsschulen, etwa elf Millionen Schülerinnen und Schüler und mehr als 800.000 Lehrkräfte. dpa

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