Personal

Jeder zweite Personaler sucht Bewerber im Netz

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Die Bewerbungsunterlagen allein reichen vielen Personalern nicht. Rund jeder Zweite informiert sich über Bewerber im Netz. 

Online-Profile sollten immer auf dem neusten Stand sein. Das gilt vor allem für Bewerber. Denn Personaler sehen sich diese besonders genau an. Worauf sie achten, bringt eine Umfrage ans Licht.

Berlin - Vor der Jobsuche sollten Bewerber ihre Profile in sozialen Netzwerken in Ordnung bringen: Fast jeder zweite Personaler (46 Prozent) informiert sich dort über sie. Das hat eine repräsentative Aris-Umfrage ergeben.

Verhängnisvoll sind Widersprüche zwischen dem Profil auf Xing und Co. und der Bewerbung: Bekamen Kandidaten aufgrund solcher Recherchen keine Einladung vom Personaler, lag das in 90 Prozent der Fälle daran, dass die Aussagen dort nicht mit den Angaben in den Bewerbungsunterlagen übereinstimmten.

Personaler interessieren sich dabei vor allem für Fachliches: Von jenen, die Bewerber im Netz checken, informieren sich 89 Prozent dort über die fachliche Qualifikation. Fast drei von vier (72 Prozent) beschäftigen sich mit deren Äußerungen zu Fachthemen. Hobbys (44 Prozent), Fotos (34 Prozent) und die Anzahl der Kontakte (5 Prozent) sind dagegen für weit weniger wichtig. Im Auftrag des Branchenverbands Bitkom wurden 408 Personaler in Unternehmen ab 50 Mitarbeitern befragt.

dpa

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