Mehr Selbstdisziplin

Mit diesem Trick überwinden Sie Ihre eigene Faulheit - und werden produktiver

Ein Schüler liegt in einem Gang im Stefan-George-Gymnasium auf dem Boden.
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Faulheit kann sich negativ auf das Berufsleben auswirken - doch Sie können sie überwinden.

Sie hätten gerne etwas mehr Selbstdisziplin? Dann haben Sie Glück: Es gibt Strategien, wie Sie Ihre eigene Faulheit einfach überwinden können.

Jeder hat so seine ganz persönlichen inneren Schweinehunde zu bekämpfen. Sei es, dass man den Besuch im Fitness-Studio Mal um Mal verschiebt. Sei es, dass man sich vornimmt jeden Freitag die Wohnung zu putzen und dann wird es eben doch bloß jeder zweite Freitag. Es gibt zahlreiche Aktivitäten, die wir immer wieder aufschieben* - doch warum eigentlich? Und kann man seine Faulheit bekämpfen?

Selbstdisziplin lässt sich lernen

Die gute Nachricht: Ja, jeder kann an seiner eigenen Selbstdisziplin arbeiten. Dafür gibt es gewisse Maßnahmen, die man treffen kann. „Wer etwas wirklich angehen möchte, muss auch einen Sinn dahinter sehen“, erklärte dazu der Autor Andreas Hofmann im Gespräch mit dem Portal Business Insider. Hofmann hat ein Buch über Selbstverwirklichung geschrieben und ist seit mehreren Jahren als Berufstrainer tätig.

Lesen Sie hier: Welche Hobbys unbedingt in den Lebenslauf gehören - und welche nicht.

Faulheit adé: Mit diesen Tricks werden Sie disziplinierter

  1. Prioritäten setzen. „Die meisten Vorsätze scheitern, weil man sich zu viel vorgenommen hat“, so Andreas Hofmann. 
  2. Der erste Schritt. Oft ist es nur ein kleiner Schritt, den man gehen muss, damit man die Faulheit über Bord werfen kann. Fangen Sie einfach an! Meistens klappt alles Weitere dann ganz leicht.
  3. Konsequenzen bewusst machen. Fühlen Sie sich weiterhin wohl, wenn Sie über längere Zeit Ihre Wohnung nicht reinigen? Wird die Arbeit nicht sogar noch mehr, wenn Sie noch länger warten? Machen Sie sich bewusst, was passiert, wenn Sie Ihre Faulheit siegen lassen.
  4. Ziele in Alltag einbetten. „Die Kunst ist, sich in eine Position zu bringen, in der man wirklich handelt“, erklärte Hofmann. So sollte man sich zum Beispiel ein Fitness-Studio suchen, das in der Nähe der Arbeit ist, damit nach Feierabend direkt dorthin gehen kann und es nicht wieder aufschiebt. Wer einmal zu Hause ist, der rafft sich mit geringerer Wahrscheinlichkeit wieder auf, noch einmal loszuziehen.
  5. Nicht aufschieben. Je länger Sie etwas aufschieben, umso lästiger wird die Aufgabe Ihnen vorkommen. Wenn Sie sie jedoch direkt angehen, kommen Sie gar nicht erst auf „faule" Gedanken.
  6. Sinnloses außer Acht lassen. Nehmen Sie sich nicht zu viel vor und lassen Sie das weg, was Sie nicht unbedingt machen müssen. Mit einigen wenigen Aufgaben lässt es sich leichter beginnen und Sie vermeiden den Frust, etwas nicht zu schaffen, weil Sie sich zu viel vorgenommen haben. (sca) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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Kündigung des Arbeitsvertrags: Die wichtigsten Fakten, die jeder kennen sollte

Bei einer Kündigung des Arbeitsvertrags gibt es viele rechtliche Fallstricke zu beachten - egal ob sie vom Arbeitgeber oder Arbeitnehmer aus erfolgt.
Bei einer Kündigung des Arbeitsvertrags gibt es viele rechtliche Fallstricke zu beachten - egal ob sie vom Arbeitgeber oder Arbeitnehmer aus erfolgt. © Patrick Pleul / dpa
Ein Arbeitsvertrag muss immer schriftlich gekündigt werden, und zwar mit einer Original-Unterschrift und dem vollen Namen. E-Mail, Textnachricht oder Fax reichen hier nicht aus.
Ein Arbeitsvertrag muss immer schriftlich gekündigt werden, und zwar mit einer Original-Unterschrift und dem vollen Namen. E-Mail, Textnachricht oder Fax reichen hier nicht aus. © Jan-Philipp Strobel / dpa
Wie lange die Kündigungsfrist dauert, können Arbeitnehmer ihrem Arbeitsvertrag entnehmen. Laut Gesetz beträgt sie jedoch mindestens vier Wochen. Während der Probezeit gilt eine kürzere Kündigungsfrist von zwei Wochen. Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber verlängert sich je nach Dauer der Betriebszugehörigkeit des Mitarbeiters.
Wie lange die Kündigungsfrist dauert, können Arbeitnehmer ihrem Arbeitsvertrag entnehmen. Laut Gesetz beträgt sie jedoch mindestens vier Wochen. Während der Probezeit gilt eine kürzere Kündigungsfrist von zwei Wochen. Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber verlängert sich je nach Dauer der Betriebszugehörigkeit des Mitarbeiters. © Patrick Pleul / dpa
Wer kündigen will, sollte seine Kündigung dem Chef oder der Personalabteilung persönlich übergeben oder per Post verschicken - am besten per Einschreiben.
Wer kündigen will, sollte seine Kündigung dem Chef oder der Personalabteilung persönlich übergeben oder per Post verschicken - am besten per Einschreiben. © Monika Skolimowska / ZB / dpa
Kann ich eine Kündigung auch zurückziehen? Ja, aber nur wenn sie der Vorgesetzte noch nicht gelesen hat. Dann müssen Sie die Kündigung schriftlich widerrufen
Kann ich eine Kündigung auch zurückziehen? Ja, aber nur wenn sie der Vorgesetzte noch nicht gelesen hat. Dann müssen Sie die Kündigung schriftlich widerrufen. © Patrick Pleul / dpa
Der Kündigung durch den Arbeitgeber muss in der Regel eine Abmahnung vorausgehen. Drei Abmahnungen, wie oft angenommen wird, sind dafür nicht nötig.
Der Kündigung durch den Arbeitgeber muss in der Regel eine Abmahnung vorausgehen. Drei Abmahnungen, wie oft angenommen wird, sind dafür nicht nötig. © Robert Schlesinger / dpa Zentralbild / dpa
Bei Kündigungen unterscheidet man zwischen einer ordentlichen und einer außerordentlichen bzw. fristlosen Kündigung. Eine ordentliche Kündigung erfolgt mit einer Kündigungsfrist. Die Gründe können vielschichtig sein - von betriebsbedingten Gründen bis hin zu Arbeitsverweigerung oder Alkoholkonsum am Arbeitsplatz.
Bei Kündigungen unterscheidet man zwischen einer ordentlichen und einer außerordentlichen bzw. fristlosen Kündigung. Eine ordentliche Kündigung erfolgt mit einer Kündigungsfrist. Die Gründe können vielschichtig sein - von betriebsbedingten Gründen bis hin zu Arbeitsverweigerung oder Alkoholkonsum am Arbeitsplatz. © Tobias Hase/ dpa
Wer den Arbeitgeber bestiehlt oder andere "erhebliche" Pflichtverstöße begeht, muss mit einer fristlosen Kündigung rechnen.
Wer den Arbeitgeber bestiehlt oder andere "erhebliche" Pflichtverstöße begeht, muss mit einer fristlosen Kündigung rechnen. © Jens Büttner / dpa
Wer eine Kündigung in seinem Briefkasten vorfindet, der sollte sofort einen Anwalt einschalten. Nicht selten sind Kündigungen, etwa auf Grund von Formfehlern, unwirksam.
Wer eine Kündigung in seinem Briefkasten vorfindet, der sollte sofort einen Anwalt einschalten. Nicht selten sind Kündigungen, etwa auf Grund von Formfehlern, unwirksam. © Jens Kalaene / dpa
Egal ob die Kündigung rechtswirksam ist oder nicht: Melden Sie sich im Falle einer Kündigung schnellstmöglich bei der Agentur für Arbeit. Sonst droht eine Sperrzeit für das Arbeitslosengeld und es können Lücken im Versicherungsschutz entstehen.
Egal ob die Kündigung rechtswirksam ist oder nicht: Melden Sie sich im Falle einer Kündigung schnellstmöglich bei der Agentur für Arbeit. Sonst droht eine Sperrzeit für das Arbeitslosengeld und es können Lücken im Versicherungsschutz entstehen. © Jens Kalaene / ZB / dpa

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