Versuch, Kündigung zu erzwingen

Aufgepasst: Mit diesen Methoden versuchen Chefs, Angestellte aus dem Unternehmen zu jagen

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Chefs können sehr kreativ werden, wenn Sie einen Angestellten loswerden möchten.

Arbeitgeber können nicht einfach nach Lust und Laune Ihre Angestellten entlassen. Deshalb versuchen manche Chefs ihre Mitarbeiter mit fiesen Methoden loszuwerden.

  • Arbeitgeber können nur unter bestimmten Umständen Ihre Angestellten entlassen.
  • Verzweifelte Chefs greifen deshalb gelegentlich zu unmoralischen Methoden, um Mitarbeiter zum Kündigen zu bewegen.
  • Folgende Tricks kommen dabei zur Anwendung.

Wenn sich Ihr Chef Ihnen gegenüber plötzlich komisch verhält, sollten Sie hellhörig werden. Im schlimmsten Fall steckt hinter der Veränderung die Absicht, Sie zum Kündigen zu bringen. Wieso würde ein Arbeitgeber so etwas tun? Dafür kann es gleich mehrere Gründe geben.

Deshalb wollen Arbeitgeber eine Kündigung erzwingen

Ein Arbeitgeber kann nicht einfach sämtliche Angestellte kündigen, die ihm oder ihr nicht in den Kram passen. Sofern der Kündigungsschutz* gilt, müssen dafür betriebs-, personen- und verhaltensbedingte Gründe vorliegen. Sind diese nicht vorhanden, kann es dazu führen, dass Chefs zu außerordentlichen Methoden greifen, um die Mitarbeiter eigenständig zur Kündigung zu bewegen.

Das hat nämlich noch einen weiteren Vorteil: Falls ein Angestellter selbst entscheidet, das Unternehmen zu verlassen, spart sich der Arbeitgeber eine kostspielige Abfindung* - sofern diese ausgezahlt werden müsste.

Lesen Sie auchVorsicht, sagen Sie diese Sätze niemals zu einem gekündigten Mitarbeiter.

Kündigungsfallen: Mit diesen Tricks will Sie der Arbeitgeber zum Kündigen bewegen

In der Not werden viele Chefs kreativ und scheuen auch nicht vor den fiesesten Taktiken zurück. Ein Klassiker ist beispielsweise die Kürzungen von Geldern wie versprochene Boni. Zu den heftigeren Methoden zählen ein gezieltes Mobbing oder das Streuen von Lügen über einen Mitarbeiter. Manche Arbeitgeber provozieren unliebsame Angestellte sogar mit Absicht, um diese dazu zu bringen, das Unternehmen und den Chef zu beleidigen. Was folgt, ist eine fristlose Kündigung.

Androhungen einer baldigen Kündigung, einer Klage oder einer Haftung für etwas sind laut dem Portal Karrierebibel ebenfalls beliebte Tricks. Oft handelt es sich hierbei um inhaltslose Worte, die aber meist für genug Panik beim Mitarbeiter sorgen und ihn oder sie zum Verlassen des Unternehmens bewegen. In extremen Fällen werden Angestellte sogar unter Druck gesetzt, einen Aufhebungsvertrag sofort zu unterzeichnen.

Es gilt in solchen Situationen standhaft zu bleiben und nichts voreilig zu unterschreiben - auch wenn es manchmal hart ist. Suchen Sie sich gegebenenfalls arbeitsrechtliche Hilfe von entsprechenden Fachleuten. Es schadet auch nicht, sich schon vorzeitig nach einem neuen Job umzusehen, falls die genannten Anzeichen in Ihrem Unternehmen auftreten.

Auch interessantGrundlose Kündigung - Darum darf Ihr Chef nicht immer die Begründung verschweigen.

Video: Fristlose Kündigung - Dafür kann Sie Ihr Chef sofort rausschmeißen

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