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Mit frühem Abschluss bei Berufsunfähigkeitspolice sparen

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Schweißen ist nicht ohne Risiko
Schon heute an die Zukunft denken: Wenn junge Menschen ins Berufsleben starten, sollten sie gut abgesichert sein. © Oliver Berg/dpa/dpa-tmn

Gegen Einkommensausfall bei Berufsunfähigkeit kann man sich schützen, noch bevor man im Beruf ist. Versicherungsexperten raten dazu bereits im Schüleralter – das bringe mehr als nur Kostenvorteile.

Heilbronn - Je früher man eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, desto günstiger sind die Monatsbeiträge. Ein Abschluss sei bei einigen Versicherern bereits ab dem Alter von zehn Jahren möglich, informiert die Verbraucherorganisation Geld und Verbraucher (GVI).

Sie rät: „Da der Versicherungsbeitrag vom Einstiegsalter und der Gesundheit abhängt, sollte der Abschluss so früh wie möglich erfolgen.“

Sparpotenzial ergibt sich insbesondere, wenn Kinder später einen handwerklichen oder sozialen Job ausüben wollen: Denn schließt man die Police erst während der Ausbildung zu solchen Berufen ab, liegen die Beiträge laut GVI oft wesentlich höher als beispielsweise bei kaufmännischen Auszubildenden.

Großes Sparpotenzial übers Berufsleben hinweg

Auch wer Kunst, Sport oder auf Lehramt studiert, müsse mit finanziellen Nachteilen rechnen. Wer früh handle, könne dagegen auf ein Berufsleben hochgerechnet nicht unerhebliche Geldbeträge von mehreren tausend Euro sparen.

Eltern, die den Versicherungsschutz für ihre Kinder noch im Schüleralter abschließen wollen, müssen dies laut GVI in der Regel vor dem Schulabschluss erledigen, also noch bevor das Abschlusszeugnis ausgestellt wird.

Zugang zu Police sichern

Auf einen weiteren Vorteil weist die GVI hin: Wer frühzeitig abschließe, sicher sich überhaupt den Zugang zur Versicherung. Denn später könnten Erkrankungen, Verletzungen oder Allergien dazu führen, dass die Versicherer einen Abschluss verweigern. Dies gelte ebenso bei gefährlichen Hobbys wie Reiten oder Kampfsport.

Auch wenn Jugendliche arbeitslos sind, ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung nicht möglich. dpa

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