Umfrage

Nur 14 Prozent geben klares «Ja» zu gendergerechter Sprache

Über gendergerechte Sprache wird viel diskutiert
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Das Gendersternchen steht für geschlechtersensible Sprache - ist aber gleichzeitig Gegenstand vieler Diskussionen.

Die Frage, ob und wann geschlechtersensible Sprache eingesetzt werden soll, sorgt regelmäßig für hitzige Diskussionen. Im Job findet sie noch relativ wenig überzeugte Verfechterinnen und Verfechter.

Eschborn (dpa/tmn) - E-Mails mit «Liebes Team» anstatt mit «Liebe Kollegen» zu beginnen: Ein Beispiel dafür, wie inklusive Sprache im Job aussehen kann. Ganz klar dafür spricht sich aber nur eine Minderheit aus. In einer Umfrage, die YouGov im Auftrag des Online-Karriereportals Monster durchgeführt hat, geben nur 14 Prozent der Befragten an, dass Sprache Gleichberechtigung ausdrücken muss.

36 Prozent haben keine Lust darauf, sprachliche Veränderungen im Arbeitsalltag einzuführen und möchten, dass alles so bleibt, wie es ist. Der Anteil ist hier unter den Männern mit 40 Prozent allerdings höher als unter den Frauen (32 Prozent). Wie nordbuzz.de* berichtet, soll ein Student der Uni Bremen wegen „chauvinistischer Sprache“ Notenabzug bekommen.

41 Prozent zeigen sich eher unschlüssig. Sie signalisieren: «Gendergerechte Sprache ist zwar wichtig, man kann es aber auch übertreiben.» 10 Prozent war das Thema ohnehin egal.

An der Online-Umfrage von YouGov haben zwischen dem 22. und 24. Februar 2021 insgesamt 2048 Personen teilgenommen. *Merkur.de und nordbuzz.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

© dpa-infocom, dpa:210226-99-605941/2

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