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Stelle schon vergeben? Bewerbung kann sich trotzdem lohnen

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Stelle schon vergeben? Bewerbung kann sich trotzdem lohnen
Wer weiß, dass eine ausgeschriebene Stelle eigentlich schon vergeben ist, kann mit einer Bewerbung dennoch ein Signal senden. © Jens Schierenbeck/dpa-tmn

Die Stellenanzeige klingt spannend. Doch dann erfährt man, dass das Unternehmen schon einen passenden Kandidaten oder eine passende Kandidatin gefunden hat.

Wer aus zuverlässiger Quelle weiß, dass eine ausgeschriebene Stelle eigentlich schon besetzt ist, kann mit einer Bewerbung trotzdem auf sich aufmerksam machen. Das sagt Bewerbungscoachin Katrin Plangger. Vor allem gilt das, wenn es in dem Unternehmen vielleicht mehrere ähnliche Stellen gibt.

Eine interne Bewerbung* auf eine Stelle, die bereits besetzt ist, kann der Coachin zufolge ein Signal sein. Nach dem Motto: „Aha, da ist jemand wechselwillig oder unzufrieden mit seiner aktuellen Aufgabe - hier besteht Handlungsbedarf.“ Allerdings sollte gut überlegt sein, ob solch ein Schritt mehr nützt oder schadet, falls der oder die direkte Vorgesetzte davon erfährt.

Präsentationsmöglichkeit für externe Bewerber

Aber auch von außerhalb kann es sich lohnen, aktiv zu werden. „Wenn die Stelle bereits besetzt ist, können Sie die Bewerbung als eine Art Initiativbewerbung nutzen“, rät Plangger.

Ist in der Stellenanzeige eine Ansprechperson genannt, ruft man am besten an. „Im Telefonat erfahren Sie, ob es weitere interessante Stellen im Unternehmen gibt, und können sich selbst mit Ihren Kompetenzen und Interessen präsentieren.“

Wer die Chance bekommt, ein Vorstellungsgespräch wahrzunehmen, sollte sich in jedem Fall entsprechend vorbereiten. (dpa/ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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