Weg zur Universität

Studienwahl des Kindes: Eltern sollten nur Nebenrolle haben

Die Wahl des Studienplatzes ist nicht einfach. Foto: Jens Schierenbeck/dpa-tmn
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Die Wahl des Studienplatzes ist nicht einfach. Foto: Jens Schierenbeck/dpa-tmn

Welcher Studiengang ist der Richtige für mich? Das fragen sich viele Abiturienten. Eltern sollten in diesen Entscheidungsprozess nicht zu stark eingreifen. Das richtige Maß ist entscheidend.

Berlin (dpa/tmn) - Eltern können ihre Kinder bei der Wahl von Studiums- oder Ausbildungsplatz unterstützen. Allerdings spielen sie nur eine Nebenolle, die eigentliche Entscheidung muss der Nachwuchs selbst fällen.

Das sollten Eltern ihren Kindern auch so sagen, rät die Initiative Studienkompass in einer Broschüre zu dem Thema. Wichtig sei, dass Schulabgänger ihre Zukunft selbst aktiv in die Hand nehmen.

Eltern können aber den Stein ins Rollen bringen, indem sie das Thema zwei oder drei Jahre vor dem Schulabschluss zum ersten Mal ansprechen. So können sie gemeinsam mit ihren Kindern ohne Zeitdruck Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten recherchieren oder zum Beispiel nach Praktikumsplätzen suchen. Später sollten Eltern dann eher keine aktive Rolle mehr übernehmen - ein regelmäßiger Austausch über den Stand der Dinge reicht dann aus.

Der Studienkompass ist eine Initiative mehrerer Stiftungen von Unternehmen.

Elternbroschüre "Fit für die Zukunft" der Initiative Studienkompass

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