Wer sucht was langfristiges?

Zukunfts- und krisensicher: Diese Jobs stehen in Deutschland an der Spitze

Welche Jobs sind besonders zukunftssicher? Vor allem die Corona-Krise hat starke Auswirkungen auf die Antwort dieser Frage.
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Welche Jobs sind besonders zukunftssicher? Vor allem die Corona-Krise hat starke Auswirkungen auf die Antwort dieser Frage.

Die Trendberufe für 2021 zeichnen sich auch dadurch aus, dass sie äußerst zukunftssicher und krisenfest sind. Ist Ihr Job dabei?

Während eine aktuelle Studie von Glassdoor die besten Arbeitgeber Deutschlands* vorstellte, untersuchte die Studie von gehalt.de nun, welche Jobs besonders zukunftssicher und krisenfest sind. Dass dabei auch die Corona-Krise eine wichtige Rolle spielt, dürfte wohl niemanden überraschen. Ausschlaggebend waren aber auch die durchschnittlich gezahlten Gehälter, Informationen aus Kunden- und Beratungsgesprächen sowie Marktbeobachtungen. Hier erfahren Sie, welche Jobs es an die Spitze geschafft haben und der Studie zufolge als besonders krisenfest und zukunftssicher gelten.

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Das sind die zukunftssichersten Jobs Deutschlands

Bei der Frage, wie krisenfest und zukunftssicher eine Tätigkeit ist, geht es auch um die Nachfrage, welche der Job befriedet und, Corona sei Dank, wie flexibel dieser ausgeführt werden kann – Stichwort Homeoffice. Diese Jobs stechen in diesen Aspekten besonders hervor:

  • Cloud-Architekt: Arbeitnehmern dieses Trendberufs fällt eine wichtige Aufgabe zu: Sie sorgen dafür, dass externe Server und die Web-Struktur von Unternehmen funktionieren. Vor allem in Homeoffice-Zeiten mit Remote Work sorgen sie dafür, dass die Cloud-Infrastruktur läuft, der Datenaustausch klappt und Unternehmen wie Belegschaft flexibel und agil bleiben. Das wirkt sich auch auf das Gehalt aus: Knapp 65.000 Euro verdient der Cloud-Architekt jährlich im Durchschnitt.
  • E-Commerce: Im Onlinehandel laufen viele verschiedene Jobs zusammen, die allesamt enorm wichtig sind, um das Geschäft am Laufen zu halten. Und E-Commerce boomt nicht nur schon seit Jahren, durch die Corona-Krise hat das Geschäft nochmals einen deutlichen Schub bekommen – wegen der vielen Ladenschließungen shoppen derzeit einfach sehr viele Menschen vom heimischen Sofa aus. Davon profitieren nicht nur die Kaufleute des E-Commerce, sondern vor allem die Performance-Marketing-Manager, die sich um den Social Media Aspekt des Onlinehandels kümmern. Es zahlt sich aus: Im Median gehen sie jährlich mit etwas über 50.000 Euro nach Hause.
  • Medizinischer Bereich: Dass Jobs in diesem Bereich während und auch im Nachgang einer weltweiten Pandemie gefragt sind, dürfte auf der Hand liegen. Seien es Pflegefachkräfte, Virologen oder Laborassistenten – die Berufsstände dürften nachhaltig von der Krise profitieren. Der durchschnittliche Verdienst reicht hier von ca. 36.000 Euro (Laborassistenz) über ca. 44.000 Euro (Pflegefachkraft) bis zu ca. 62.000 Euro (Virologe).
  • Game Development: Während der Corona-Krise haben Videospiele deutlich an Popularität gewonnen. Davon profitiert der Berufsstand: Die Spieleentwicklung ist ein inzwischen mehr als krisenfester und zukunftssicherer Job geworden. Selbst in Deutschland, wo die Branche noch relativ klein ist, darf sehr optimistisch in die Zukunft geschaut werden. Aktuell sind durchschnittlich etwa 40.000 Euro jährlich drin – Tendenz steigend.
  • Lebensmitteltechniker: Ein weiterer Berufsstand, der von der Corona-Krise indirekt profitiert. Denn das gestiegene Bewusstsein für Gesundheit hat auch Auswirkungen auf das Ernährungsverhalten der Deutschen. Viele Unternehmen stellen Lebensmitteltechniker ein, auch um die steigenden Verbraucheransprüche zu befriedigen. Auch hier sind durchschnittlich etwas mehr als 40.000 Euro jährlich drin – und wie beim Spieleentwickler ist ein Hochschulabschluss kein Muss.

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Die Digitalisierung der (Arbeits-)Welt

Während einige Branchen in den letzten Jahren komplett ausstarben, wie zum Beispiel Videotheken, entstehen auf der anderen Seite gänzlich neue Berufsstände. Und das geht teilweise rasend schnell – oder hätten Sie gedacht, dass Social Media Management eine höchst gefragte Branche werden würde? Der Knackpunkt ist stets die zunehmende Digitalisierung unserer Welt. Die Corona-Krise mit dem einhergehenden Homeoffice mit digitaler Kommunikation hat diesen Vorgang zusätzlich beschleunigt. Aktuell stellen sich also vor allem die Berufsstände als äußerst krisenfest und zukunftssicher dar, die flexibles Arbeiten ermöglichen und auf eine sich schnell verändernde Nachfrage zeitig reagieren können. (as) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Zentral-Redaktionsnetzwerks.

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Wie werde ich Bergführer/in?

Bergführer als Beruf
Nach ihrer Ausbildung arbeiten staatlich geprüfte Bergführer überwiegend auf freiberuflicher Basis. Foto: Angelika Warmuth/dpa-tmn © Angelika Warmuth
Trainingstouren
Motivieren gehört zum Job: Der angehende Bergführer Manuel Haff übt auf Trainingstouren, sich auf unterschiedliche Charakter einzustellen. Foto: Angelika Warmuth/dpa-tmn © Angelika Warmuth
Bergwelt
Bergführer müssen sich ebenso trittsicher im Gebirge bewegen wie ein Gams. Foto: Angelika Warmuth/dpa-tmn © Angelika Warmuth
Bergführeranwärter Manuel Haff
Sicherheitcheck: Der Bergführeranwärter Manuel Haff überprüft auf einer Trainingstour nähe des Aggenstein im Tannheimer Tal einen Achterknoten. Foto: Angelika Warmuth/dpa-tmn © Angelika Warmuth
Bergführer als Beruf
Damit auf der Bergtour alles sicher verläuft, müssen angehende Bergführer schon vor ihrer Ausbildung viel Alpin-Erfahrung nachweisen. Foto: Angelika Warmuth/dpa-tmn © Angelika Warmuth
Routenplanung
Auch die Routenplanung liegt in seiner Verantwortung: Als angehender Bergführer begleitet Manuel Haff Gäste sicher durchs Gebirge. Foto: Angelika Warmuth/dpa-tmn © Angelika Warmuth
Ausrüstung für Bergführer
Zur Ausrüstung für Bergführer gehören zum Beispiel Gurt, Seil, Reepschnüre, Karabiner und Eispickel. Foto: Angelika Warmuth/dpa-tmn © Angelika Warmuth
Bergführer als Beruf
Angehende Bergführer müssen extrem fit sein - und sich im Gebirge bestens auskennen. Foto: Angelika Warmuth/dpa-tmn © Angelika Warmuth
Manuel Haff
Klettern und Bergsteigen sind seine Leidenschaften: Manuel Haff darf sich nach Abschluss seiner Ausbildung staatlich geprüfter Berg- und Skiführer nennen. Foto: Angelika Warmuth/dpa-tmn © Angelika Warmuth
Manuel Haff
Er ermöglicht seinen Gästen den Weg zum Gipfel: Manuel Haff ist angehender Bergführer. Foto: Angelika Warmuth/dpa-tmn © Angelika Warmuth
Bergführer Manuel Haff
In diesem Beruf wird man mit Traumkulissen belohnt: Der angehende Bergführer Manuel Haff übt auf einer Trainingstour nahe des Aggenstein im Tannheimer Tal das Führen am kurzen Seil. Foto: Angelika Warmuth/dpa-tmn © Angelika Warmuth
Bergführer als Beruf
Bergführer wissen, wo sie ihren Gästen die schönsten Naturschauspiele zeigen können. Foto: Angelika Warmuth/dpa-tmn © Angelika Warmuth

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