Keine Panik: Läuse sind schnell bekämpft

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Wer bei seinem Kind Läuse entdeckt, kann es einen Tag nach Behandlung bereits wieder in die Kita schicken. Foto: Patrick Pleul

Bei Lausbefall muss schnell und sorgsam gehandelt werden. Doch schon nach der ersten Behandlung besteht keine Übertragungsgefahr mehr und die Schützlinge können wieder in die Kita. Jedoch sollte der Kopf noch bis zu 14 Tage nach Laus-Diagnose untersucht werden.

Köln (dpa) - Kopfläuse sind kein Grund zur Panik: Behandeln Eltern ihr Kind, kann es schon am nächsten Tag wieder die Kita besuchen. Denn schon einen Tag nach der ersten Behandlung besteht keine Übertragungsgefahr mehr für andere.

Wichtig ist aber, dass Eltern danach konsequent dranbleiben, rät die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrem Portal Kindergesundheit-Info.Kopfläuse müssen insgesamt zweimal behandelt werden - an Tag 1 und je nach Läusemittel an Tag 8, 9 oder 10. Außerdem sollten noch zwei Wochen lang alle vier Tage die Haare nass mit einem Läusekamm ausgekämmt werden.

In den meisten Fällen müssen Eltern der Kita einen Nachweis vorlegen, dass ihr Kind nicht mehr ansteckend ist. Wie dieser Nachweis auszusehen hat, ist aber örtlich unterschiedlich. In manchen Einrichtungen wird ein Attest verlangt, in anderen reicht eine schriftliche Bestätigung der Eltern, dass sie die Erstbehandlung gemacht haben und sich zur Zweitbehandlung verpflichten.

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