Kontoauszüge mindestens drei Jahre aufbewahren

+
Kontoauszüge werden am besten mehrere Jahre aufbewahrt. Denn sie gelten als Zahlungsbelege und können etwa im Garantiefall den Kauf eines Produkts nachweisen. Foto: Jens Büttner

Kontoausszüge können im Streitfall oder bei der Steuererklärung als Zahlungsbelege sehr nützlich sein. Daher sollten Bankkunden die Ausdrucke mindestens drei Jahre lang aufheben.

Berlin (dpa/tmn) - Verbraucher sollten ihre Kontoauszüge mindestens drei Jahre aufbewahren. Dazu sind sie zwar nicht gesetzlich verpflichtet, aber die Belege können Kunden helfen, ihre Rechte durchzusetzen.

Etwa im Streitfall: "Denn sie dienen genauso wie Kassenzettel als Zahlungsbeleg", sagt Julia Topar vom Bundesverband deutscher Banken. Geht also der Drucker oder die Waschmaschine während der Garantiezeit kaputt, können Verbraucher auch ohne Kassenzettel nachweisen, wo und wann sie das Gerät gekauft haben.

Wer Aufwendungen von der Steuer absetzen will, sollte die Belege am besten erst entsorgen, wenn der Steuerbescheid vorliegt und die Einspruchsfrist abgelaufen ist. Das gilt etwa für Anschaffungen im Büro, Kosten für haushaltsnahe Dienstleistungen, Handwerker- sowie Arztrechnungen.

Kontoauszüge müssen nicht in Papierform in einem Aktenordner abgelegt werden. Wer es lieber digital mag, kann sie auch einscannen oder abfotografieren. "Dann ist nur wichtig, eine Sicherheitskopie zu machen, damit die Daten nicht verloren gehen", rät Topar.

Wer Online-Banking betreibt, kann die Auszüge meist auch Jahre später noch ausdrucken. Denn Banken müssen die Belege mindestens zehn Jahre aufbewahren. Manche bieten ihren Kunden den Service an, die Auszüge rückwirkend auszudrucken - meist zahlt man dafür eine Gebühr.

Meistgelesen

Machen Sie es sich "hyggelig": Das Glücksrezept der Dänen
Machen Sie es sich "hyggelig": Das Glücksrezept der Dänen
Sinkende Immobilienpreise? Darauf sollten Käufer achten
Sinkende Immobilienpreise? Darauf sollten Käufer achten
Darum sollten Hunde besser nicht mit Stöcken spielen
Darum sollten Hunde besser nicht mit Stöcken spielen
Gesundheit
Globuli: Was hinter homöopathischen Arzneien steckt
Globuli: Was hinter homöopathischen Arzneien steckt

Kommentare