Krankschreibungen müssen sich bald nicht mehr überlappen

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Im Sommer tritt ein neues Gesetz zur Krankengeldregelung in Kraft. Doch auch dann sollten sich Krankengeld-Empfänger rechtzeitig um eine Folgekrankschreibung kümmern. Foto: Arno Burgi

Es ist ein Gesetz verabschiedet worden, wonach sich Krankschreibungen bald nicht mehr überschneiden müssen. Dennoch sollten Krankengeld-Empfänger auch in Zukunft nicht lange mit dem Arztbesuch warten. Denn auch mit der neuen Regelung können Anspruchslücken entstehen.

Berlin (dpa/tmn) - Krankschreibungen müssen sich künftig nicht mehr um einen Tag überlappen, um den Anspruch auf Krankengeld aufrechtzuerhalten. Das ergibt sich aus einer Neuregelung durch das Versorgungsstärkungsgesetz, erklärt die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD).

Nach der Neuregelung reicht es bald, dass der Arzt eine Folgekrankschreibung erst ab dem nächsten Werktag ausstellt. Derzeit müssen sich noch die alte und neue Krankschreibung zwingend überlappen. Sonst entsteht eine Anspruchslücke, und die Krankenkasse kann die Zahlung des Krankengeldes einstellen. Das neue Gesetz soll im Sommer dieses Jahres in Kraft treten.

Allerdings gilt auch nach der Gesetzesänderung: Die Krankschreibung muss lückenlos sein. Krankengeld-Empfänger müssen also spätestens am ersten Tag nach ihrer bisherigen Krankschreibung zum Arzt gehen und sich die Folgekrankschreibung holen. Auch kann der Arzt nicht rückwirkend krankschreiben, um eine entstandene Anspruchslücke aufzuheben.

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