Milchpumpe oder Ausstreichen: Beide Methoden gleich gut

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Wer sein Kind nicht stillen will oder kann, hat die Möglichkeit, die Milch abzupumpen oder auszustreichen. Foto: Rolf Haid dpa

Köln (dpa/tmn) - Wer sein Kind ohne zu stillen mit Muttermilch versorgen will, hat zwei Möglichkeiten: Entweder wird eine elektrische Pumpe verwendet oder die Milch mit der Hand ausgestrichen. Beide Methoden gelten als gleich gut.

Beim Milchabpumpen haben Frauen die Wahl: Sie können entweder eine elektrische Pumpe benutzen oder das Ausstreichen per Hand wählen. Studien zufolge ist keine Methode der anderen überlegen. Darauf weist das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hin. Persönliche Vorlieben würden entscheiden, mit welcher Variante Mütter besser zurechtkommen. Es gebe auch keine Hinweise darauf, dass eine der Methoden schmerzhafter ist als die andere.

Beim Ausstreichen per Hand regt die Frau mit bestimmten Handgriffen den Milchfluss in ihrer Brust an. Außer einem Auffanggefäß ist dazu keinerlei Ausrüstung nötig. Das Ausstreichen können Frauen selbst ausprobieren oder es von einer Hebamme oder Stillberaterin lernen. Eine Milchpumpe saugt die Milch mittels Unterdruck aus der Brust. Es gibt sowohl Hand- als auch elektrische Pumpen. Letztere sind deutlich teurer, können aber bei Hebammen oder in Apotheken ausgeliehen werden.

Egal, welche Methoden Frauen einsetzen: Wichtig ist, dass sie sich vor dem Ausstreichen oder Abpumpen die Hände waschen und die Einzelteile der Pumpe und das Zubehör immer sorgfältig desinfizieren, auskochen oder mit Dampf keimfrei machen.

Aktualisierte Empfehlung des IQWiG

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