Mit Kindern die Internetsuche trainieren

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Kinder müssen die Suche im Internet erst lernen. Eine Trefferliste allein hilft ihnen oft nicht weiter. Kindgerechte Alternativen zu Google sind etwa "Blinde Kuh" oder "fragFINN". Foto: Ole Spata

Berlin (dpa/tmn) - Bei der Suche im Internet können Kinder schnell zu Seiten gelangen, die nicht für sie geeignet oder sogar jugendgefährdend sind. Eltern sollten ihren Kinder daher zeigen, worauf es bei der Online-Recherche ankommt.

Eltern üben mit ihren Kindern am besten das Suchen nach Informationen im Internet. Denn für Kinder ist es oft nicht einfach, aus den vielen Treffern die guten herauszufinden. Darauf weist die Initiative "Schau hin! Was dein Kind mit Medien macht" hin. Dabei sollten Eltern den Kindern zum Beispiel beibringen, mit eindeutigen Begriffen zu suchen. Bei den Treffern liest man die Überschrift und den Textausschnitt an, um erste Schlüsse zu ziehen. Gut ist ebenfalls, sich den Autor und das Impressum anzugucken, um einschätzen zu können, wie seriös die Quelle ist.

Kinder bis zehn Jahre nutzen am besten spezielle Kindersuchmaschinen, zum Beispiel "Blinde Kuh", "fragFINN" oder "Helles Köpfchen". Sie verlinken nur auf vorab geprüfte und altersgerechte Seiten. Geeignete Seiten können mit einem Lesezeichen oder direkt auf der Kinderstartseite gespeichert werden.

Ältere Kinder, die schon Erfahrung mit der Internetrecherche haben, können auf Suchmaschinen für Erwachsene wechseln - dann aber mit aktivierten Sicherheitseinstellungen im Browser. Filter zur sicheren Suche und spezielle Jugendschutzprogramme sind ebenfalls ratsam.

"Blinde Kuh"

"fragFINN"

"Helles Köpfchen"

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