Nach dem Brexit-Votum: Änderungen für britische Fonds

+
Wer in britische Fonds investiert hat, muss sich zunächst keine Sorgen machen - nach dem Brexit ändert sich erst einmal nichts. Foto: EPA/Andy Rain

Viele Anleger sind nach dem historischen Votum der Briten zum Austritt aus der EU verunsichert. Vorerst gibt es keine neuen Bestimmungen für britische Fonds. Doch Neuanleger sollten die kommenden Verhandlungen genau im Auge behandeln.

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Für Anleger, die in britische Fonds investiert haben, ändert sich nach dem Referendum zum Brexit erst einmal nichts. Wie es künftig für Neuanleger aussehen wird, hängt davon ab, welchen rechtlichen Status die EU und Großbritannien aushandeln.

Darauf weist die Aktion "Finanzwissen für alle" der Fondsgesellschaften hin. Erst einmal müssen die Briten aber einen Antrag auf Austritt aus der EU einreichen.

Bliebe Großbritannien nach einem Brexit Teil des Europäischen Wirtschaftsraums, bliebe auch bei Neuanlagen alles beim Alten. Hätte Großbritannien fortan den Status eines Drittstaats, unterläge die Zulassung britischer Fonds den jeweiligen nationalen Aufsichtsbehörden. Steuerliche Änderungen ergeben sich laut den Fondsgesellschaften für Alt- oder Neuanleger nicht.

Insgesamt spielen Fonds, die in Großbritannien aufgelegt wurden, in Deutschland derzeit aber nur eine kleine Rolle, so die Fondsgesellschaften. So stammen nur rund 200 der etwa 10 700 EU-(Teil-)Fonds in Deutschland aus Großbritannien.

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Wie Schüler den richtigen Beruf finden

Einen passenden Beruf gibt es für jeden. Doch wer gerade sein Abitur macht, verzweifelt manchmal an den Möglichkeiten. Sich an früher zu erinnern, …
Wie Schüler den richtigen Beruf finden

Fünf Tipps, wie Ihr Wohnzimmer zur Wellness-Oase wird

Fußsprudelbad, Nackenmassage oder Schmerztherapie: Nach einem langen Bürotag sollten Sie Verspannungen vorbeugen. Mit diesen fünf coolen Geräten …
Fünf Tipps, wie Ihr Wohnzimmer zur Wellness-Oase wird

Verdacht auf Berufskrankheit - was nun zu tun ist

In manchen Berufen wie Frisör oder Bäcker gibt es ein erhöhtes Risiko, aufgrund des Jobs zu erkranken. Was sollten Betroffene tun, wenn der Verdacht …
Verdacht auf Berufskrankheit - was nun zu tun ist

Kommentare