Nach Peta-Kampagne: Obi stoppt Kleintier-Verkauf

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Bei Obi werden künftig keine Kleintiere mehr angeboten. Foto: Jens Büttner

Es gibt nur noch wenige OBI-Filialen mit Kleintier-Verkauf. Doch nun soll endgültig Schluss sein mit Hasen und Co. in den Baumärkten. Das ist auf eine Petition der Tierschutzorganisation Peta zurückzuführen.

Stuttgart (dpa) - Reaktion auf eine Kampagne der Tierschutzorganisation Peta: Die Baumarkette Obi will den Verkauf von Kleintieren wie Hasen, Meerschweinchen oder Hamster in allen Filialen stoppen.

Bereits vor Jahren habe sich die Unternehmenszentrale dazu entschlossen, keine Kleintiere mehr zu verkaufen, heißt es in einer Mitteilung auf der Webseite des Konzerns. Von über 580 Obi-Märkten weltweit würden nur noch "in 15 von Franchisepartnern geführten OBI Märkten in Deutschland" Kleintiere verkauft. Nun sollten im gesamten Unternehmen keine Hasen, Meerschweinchen oder Hamster mehr über die Ladentheke gehen. "OBI setzt alles daran, dass unverzüglich auch in den entsprechenden Franchisepartnermärkten keine Kleintiere mehr angeboten werden", hieß es.

In der vergangenen Woche hatte die Tierschutzorganisation Peta (Stuttgart) die Baumarktkette nach eigenen Angaben dazu aufgefordert, den Verkauf zu beenden. Dazu seien für eine Petition rund 50 000 Unterschriften gesammelt worden. Zuvor hatte Peta nach eigener Darstellung aufgedeckt, dass ein Großteil der Tiere, die im Handel verkauft werden, aus Massenzuchthaltung unter "tierquälerischen Bedingungen" stammten. Zusammen mit Prominenten wie Fanta-Vier-Rappper Thomas D fordert die Organisation ein Ende des Tierverkaufs in sämtlichen Baumärkten.

Peta-Mitteilung

Obi-Mitteilung

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