Neuzugang bei Schildkröten erst auf Virus untersuchen lassen

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Wer eine junge griechische Landschildkröte bei sich aufnimmt, sollte sie zuvor auf Viren testen lassen. Foto: Bernd Thissen

Wer sich ein zweite Schildkröte anschaffen möchte, sollte diese unbedingt ärztlich untersuchen lassen, bevor er sie mit der ersten Schildkröte zusammensetzt - um die Übertragung von Viren zu verhindern.

Bramsche (dpa/tmn) - Herpesvirusinfektionen enden bei Landschildkröten oft tödlich. Auch Tiere, die auf den ersten Blick gesund aussehen, könnten die Erkrankung übertragen, so die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (TVT).

Aufpassen sollten besonders Halter, die schon Schildkröten haben und einen Neuzugang dazuholen möchten. Das Blut der neuen Schildkröte sollte mindestens einmal, besser zweimal, auf das Herpesvirus untersucht werden, bevor sie zu den anderen Tieren kommt. Im Idealfall halten die bisherigen Landschildkröten und der Neuzugang getrennt voneinander Winterschlaf - sind die Tiere nach der Aufwachphase gesund und munter, können sie zusammengesetzt werden, erläutert die TVT.

Das Virus wird im direkten Kontakt der Tiere untereinander über Speichel, Nasensekret und Kot übertragen. Sie können sich aber auch indirekt infizieren: etwa über Geräte im Terrarium. Die Symptome einer Herpesvirusinfektion sind sehr unterschiedlich - sie reichen von verminderter Aktivität, Nasenausfluss oder verklebten Nasenlöchern, Atemgeräuschen und Atemnot bis hin zu Durchfall, unkontrollierten Bewegungen und plötzlichen Todesfällen.

Merkblätter der TVT

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