Nur fitte Kaninchen dürfen draußen überwintern

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Ein geräumiger Balkon ist ideal, um Kaninchen auch im Winter draußen zu halten. Foto: Franziska Koark

Der Winter rückt näher - da frieren auch Kaninchen und Meerschweinchen. In der Regel können die Nager trotzdem in einem Außenstall überwintern. Allerdings nur, wenn sie auch den Sommer draußen verbracht haben. Worauf Tierfreunde noch achten müssen.

Berlin (dpa/tmn) - Kaninchen und Meerschweinchen dürfen normalerweise auch im Winter in den Außenstall. Allerdings nur unter bestimmten Bedingungen. So ist die Ernährung für solche Tiere besonders wichtig, denn wenn sie im Freien überwintern, haben sie einen erhöhten Energiebedarf.

Darauf weist die Tierschutzorganisation Vier Pfoten hin. So sollten die Nager viel staubfreies, trockenes und frisches Heu bekommen. Halter sollten Frischfutter nur in kleinen Portionen geben - denn angefrorenes Futter verursacht schwere Magen-Darm-Probleme bei den Tieren.

Generell dürfen nur Meerschweinchen und Kaninchen im Winter nach draußen, wenn sie auch schon den Sommer dort verbracht haben. Nur dann passt sich ihr Fell entsprechend an, warnen die Tierschützer. Kranke, trächtige oder Jungtiere sollten besser ins Warme.

Der Außenstall darf keinen direkten Kontakt zum Boden haben, und muss gut isoliert sein. Wichtig ist auch, dass die Tiere mindestens sechs Quadratmeter Fläche haben, damit sie sich bewegen - und so warm halten - können.

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