Ratlose Eltern: Schlaftagebuch kann Sicherheit geben

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Ein drei Monate alter Junge schläft im Arm seines Vaters. Sind die Eltern bezüglich der Schlafdauer unsicher, kann ein Tagebuch helfen. Foto: Patrick Pleul

Viele Eltern sind sich gerade bei unregelmäßigem Schlafverhalten nicht sicher: Stimmt der Schlafrhythmus meines Kindes? Hilfreich kann in solchen Fällen ein Tagebuch sein, in dem die genauen Zeiten aufgeführt werden.

Köln (dpa/tmn) - Wenn Eltern unsicher sind, ob ihr Baby oder Kind genug schläft, sollten sie eine Zeit lang Tagebuch über den Schlaf des Nachwuchses führen. Mütter und Väter schreiben dort auf, wann und wie lange das Kind geschlafen hat - und wie oft und warum es aufgewacht ist.

Vor allem bei kleinen Kindern unter fünf Jahren sei es normal, wenn sie zwischendurch aufwachen. Zwar sind die Zeiten, wie lange ein Kind schlafen sollte, individuell sehr unterschiedlich, erläutert der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).

Anhaltspunkte gibt es aber:

- Zwischen 4 und 12 Monaten: 12 bis 16 Stunden Schlaf innerhalb von 24 Stunden

1- bis 2-Jährige: 11 bis 14 Stunden Schlaf

3- bis 5-Jährige: 10 bis 13 Stunden Schlaf

6- bis 12-Jährige: 9 bis 12 Stunden Schlaf

13- bis 18-Jährige: 8 bis 10 Stunden Schlaf

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