So integrieren Ältere Bewegung in den Alltag

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Einfach mal aufs Rad schwingen: Mit Radfahren trainieren Ältere ihre Ausdauer. Foto: Tobias Hase

"Was soll ich jetzt noch mit Sport anfangen?!" So reagieren manche ältere Menschen, wenn ihnen etwa vom Arzt oder den Kindern mehr Bewegung nahegelegt wird. Dabei ist das gar nicht so schwer.

Köln (dpa/tmn) - "Sich mehr bewegen lohnt sich immer", erklärt Monika Köster, Sportwissenschaftlerin bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Denn ein aktiver Lebensstil kann helfen, chronische Krankheiten und Stürze zu vermeiden. Oder er ermöglicht es einem, sich selbst wieder die Schuhe zuzubinden.

Es geht nicht um körperliche Höchstleistungen - schon ganz nebenbei kann man etwas für sich tun. Wer zum Beispiel an der Kasse anstehen muss, wippt einfach mal vorsichtig von den Fersen auf die Zehenspitzen und wieder zurück - das schult das Gleichgewicht. "Bewegung bringt auch etwas, wenn bereits körperliche Einschränkungen vorliegen", sagt Köster.

Beweglichkeit, Ausdauer, Kraft - das lässt sich im Alter nicht nur erhalten, sondern sogar verbessern. Allerdings sollte man bei Vorerkrankungen oder gesundheitlichen Problemen zunächst seinen Arzt kontaktieren.

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