Steuererklärung: Fünftelregelung bei der Abfindung nutzen

+
Das Abfindungsgeld muss in der Steuererklärung eingetragen werden. Foto: Jens Schierenbeck

Berlin (dpa/tmn) - Eine Abfindung ist in der Regel nicht sozialversicherungspflichtig. Lohnsteuer wird allerdings dennoch meist fällig. Darauf weist die Bundessteuerberaterkammer hin.

Wer beim Ausscheiden aus dem Betrieb eine Abfindung bekommt, muss sie in jedem Fall bei der Steuererklärung im Jahr der Auszahlung angeben und in der Anlage N als Einnahme aus nichtselbstständiger Tätigkeit eintragen.

Damit durch die Zahlung die Steuerlast nicht sprunghaft steigt, lässt der Fiskus unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit einer sogenannten Fünftelregelung zu. Bei dieser Berechnungsweise wird fiktiv so verfahren, als würde der Arbeitnehmer über einen Zeitraum von fünf Jahren jeweils ein Fünftel der Abfindung erhalten. Das reduziert in aller Regel den zu zahlenden Steuerbetrag. Allerdings muss die sich aus der Fünftelung ergebende Gesamtsteuersumme sofort im Jahr des Erhalts der Abfindung gezahlt werden.

Meistgelesen

Machen Sie es sich "hyggelig": Das Glücksrezept der Dänen
Machen Sie es sich "hyggelig": Das Glücksrezept der Dänen
Sinkende Immobilienpreise? Darauf sollten Käufer achten
Sinkende Immobilienpreise? Darauf sollten Käufer achten
Darum sollten Hunde besser nicht mit Stöcken spielen
Darum sollten Hunde besser nicht mit Stöcken spielen
Gesundheit
Globuli: Was hinter homöopathischen Arzneien steckt
Globuli: Was hinter homöopathischen Arzneien steckt

Kommentare