Innovation beim Discounter

Aldi überrascht mit ganz neuer Einkaufsidee - Preis-Geheimnis wohl gelüftet

Aldi überrascht mit einem innovativen Vorschlag, um Plastik-Tüten zu ersetzen. Die Kunden werden sich über den Hammer-Preis freuen.

  • Aldi Süd und Aldi Nord bringen ein neues Produkt auf den Markt.
  • Die Kunden können sich schon bald auf mehr Unterstützung beim Einkauf freuen.
  • Der Preis für die besondere Tasche dürfte für noch mehr Freude sorgen.

    München - Sechs unterschiedliche Tragetaschen hat Aldi im Angebot. Insbesondere die Einkaufstaschen in verschiedenen Farben sind beim Discounter ein echter Renner und bei Kunden beliebt. Gut möglich, dass sie in der Beliebtheitsskala bald aber etwas abfallen.

Aldi Süd und Aldi Nord wollen Tragerucksäcke ins Angebot aufnehmen

Denn Aldi überrascht mit einer komplett neuen Idee. So wird es in den Filialen des Discounters Tragerucksäcke geben. Sowohl in den Märkten von Aldi Süd als auch in denen von Aldi Nord. Das berichtet das Technikportal Chip.de, das die neuen Taschen bereits auf der Startup-Messe „TechFounders“ getestet hat. Demnach können Kunden die Tragerucksäcke schon „in Kürze“ erwerben. Laut der Aldi-Pressestelle bedeutet in Kürze Frühjahr - und das bundesweit. 

So interessant die Idee, die Aldi zuletzt auch schon mit einer neuen Strategie für Brot hatte, klingt, so einfach ist anscheinend auch die tatsächliche Umsetzung. Denn die Taschen bekommen einen längeren Henkel, so dass die Kunden die Tasche dann wie einen Rucksack aufsetzen können. Der Stoff erinnert an die Einkaufstasche „Color“ und ist somit ebenfalls leicht zu falten, wenn sie daheim im Schrank aufgeräumt werden will. Nicht nur, dass der Stoff ähnlich ist. Auch diese Variante wird es in unterschiedlichen Farben geben.

Aldi bekam von Startups neuen Ideen für Taschen

Der neuen Idee ging ein längerer Prozess voraus, wie „Chip.de“ berichtet. So rief Aldi bereits im Januar Startups dazu auf, Rucksack-Vorschläge für alle Discounter-Filialen zu machen. Laut der Aldi-Pressestelle trudelten dann über 80 Bewerbungen ein, neun davon schafften es in die engere Auswahl. Kurios: Der spätere Gewinner hatte zunächst gar nicht die finale Idee, die Aldi umsetzen ließ. Denn zunächst gab es Rucksäcke in Papierformat. Da ergaben sich gleich zwei Probleme.

Zum einen sind sie kaum wiederverwendbar. Zum anderen drohen sie schnell kaputt oder klamm zu sein. Vielen dürfte es bereits passiert sein, dass in der Einkaufstasche schon einmal etwas ausgelaufen ist. Bei Taschen aus Papier wäre der Ärger noch einmal viel größer und sie würden im Anschluss daran viel schneller weggeschmissen werden. Aldi war also an Rucksäcken interessiert, die nachhaltiger sind.

Preis für Tragerucksack von Aldi steht wohl schon fest

So entstand dann der Tragerucksack, den es laut Aldi im Frühjahr 2020 in ganz Deutschland geben wird. Allerdings nicht aus recyceltem Material, obwohl Optik und Haptik an Textil erinnern, sondern aus Rohstoff (100 Prozent Polypropylen). Der Preis ist offiziell zwar noch nicht bekannt.Es ist nicht das erste Mal das Aldi ein Angebot verkündet und den Preis zuerst noch verschweigt. Doch laut „Chip.de“ wird er unter einem Euro liegen! Aktuell kosten bereits fünf der sechs Aldi-Taschen, die es an den Kassen zu kaufen gibt, unter einem Euro. Damit würde der Discounter mal wieder positive Schlagzeilen machen. Zuletzt musste Aldi wegen gefährlicher Bakterien und Gesundheitsgefahr einen Salat zurückrufen.

An der Größe der Taschen wird sich übrigens nicht viel tun. Die neuen Tragerucksäcke sind ähnlich groß wie die bisherigen Tragetaschen. Noch dazu sind sie wasserdicht, so dass es bei der nächsten ausgelaufenen Milch nicht gleich auf den Boden, an die Kleidung oder in den Kofferraum tropft. Außerdem gibt es bei den Tragerucksäcken zwei weitere nette Nebeneffekte: Zum einen sind die Hände demnächst frei und zum anderen ist der Rucksack auch gegen Regen gewappnet, sodass innen nichts aufweichen kann.

In der Vorweihnachtszeit werden Gummibärchen und andere Süßwaren wie Schokolade teurer. Die Preissteigerung hat ihren Ursprung in Afrika.

Als eine Aldi-Kundin ihren Pasta-Salat verzehren will, entdeckte sie eine ekelige Beilage. Auf Facebook machte sie ihrer Empörung Luft. Dort beschwerte sich auch ein Kunde, der Weihnachtsgebäck gekauft hatte. Er erhielt eine Antwort von Aldi.

von Raphael Wiesweg

Rubriklistenbild: © dpa / Matthias Balk

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