Sogar Katwarn ausgelöst

Produkt-Rückruf bei Aldi: Erhebliche Verletzungsgefahr durch Metalldrähte 

Aldi Nord ruft beliebte Produkte wegen Verletzungsgefahr zurück. Wegen Metalldrähten wurde sogar eine „Katwarn“-Warnung ausgelöst.

  • Die Firma Thalheimer Bauernwurst Deuerlein Vertriebs GmbH ruft mehrere Sorten Griebenschmalz zurück.
  • In dem Produkt können sich Metalldrähte befinden - sogar „Katwarn“ löste aus.
  • Der Griebenschmalz wurde bei Aldi Nord vertrieben.

Update vom 29. November: Auch „Katwarn“ hat wegen des Rückrufs von Griebenschmalz ausgelöst. Seit dem Abend des 27. November gibt das System eine Lebensmittelwarnung für „Griebenschmalz im Bügelglas“ aus. Betroffen ist die 100-Gramm-Version „in den Sorten Kräuter-, Klassik-, Bacon-, Apfel- und Zwiebelgriebenschmalz“. 

Als Grund für die Warnung gibt „Katwarn“ an: „Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich in einzelnen Packungen Metalldraht befindet.“ Kunden können laut dem Hersteller „Thalheimer Bauernwurst Deuerlein Vertriebs GmbH“ die betroffenen Produkte (siehe unten) in den Filialen zurückgeben. Sie bekommen den Kaufpreis erstattet. 

Aldi-Rückruf: Verletzungsgefahr durch Metalldrähte in beliebtem Produkt

Ursprungsartikel vom 28. November: Gebertshofen - Wegen einer möglichen Gesundheitsgefahr hat die Firma Thalheimer Bauernwurst Deuerlein Vertriebs GmbH mehrere Sorten Griebenschmalz im Bügelglas zurückgerufen. Die Warnung wurde am Mittwoch über das Portal Lebensmittelwarnung.de verbreitet. Betroffen ist der Kräuter-, Klassik-, Bacon-, Apfel- und Zwiebelgriebenschmalz des Aldi Nord-Sortiments - jeweils in 100-Gramm-Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 20. März 2020.

Einen ähnlichen Fall gibt es bei Rewe, wo ein Pastaprodukt mit Fremdkörpergefahr verkauft wurde.

Aldi Nord: Rückruf wegen Metalldraht in Packungen

Als Grund für den Rückruf nannte das Unternehmen mit Sitz inGebertshofen, dass sich in einzelnen Packungen Metalldraht befinden könne. Der Artikel wurde nach Aldi-Angaben in einer Aktion am 18. November 2019 angeboten. Bereits im September gab es in der Oberpfalz einen Rückruf von Griebenschmalz, weil ebenfalls Metalldrähte gefunden wurden.

Die Firma habe laut ihrer Pressemitteilung sofort reagiert und die Produkte aus dem Verkauf genommen. Kunden können die Produkte, gegen Erstattung des Kaufpreises, in den Filialen zurückgegeben. 

Je nach Größe und Beschaffenheit können die Drahtstücke Stichverletzungen in Mundhöhle, Speiseröhre und im Magen- und Darmtrakt verursachen. Bei dem Verschlucken kann außerdem Atemnot hervorgerufen werden. Eine Erstickungsgefahr ist nicht ganz auszuschließen ist.

Außerdem findet aktuell ein Iglo-Rückruf statt, da ein falscher Inhalt den Weg in Verpackungen gefunden hat.

Derzeit gibt es bei Aldi auch einen Rückruf von Bockwürsten. Der Discounter warnt vor Fremdkörpern in dem Produkt. Die Kunststoffsplitter können gefährlich werden. Wegen der Platzierung sorgt eine Aldi-Werbung derzeit für Gesprächsstoff: In Bonn ist sie überdimensional an einer Kirche platziert. 

In der kalten Jahreszeit sehen die Kunden bei den weihnachtlichen Produkten wohl genauer hin. So kam es zu einer Anfrage, ob denn die Verpackung von Lebkuchen bei Aldi die Wahrheit sagt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa / Rolf Vennenbernd

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