Mehrere Versionen betroffen

Microsoft Edge: Browser-Update treibt Windows-User in den Wahnsinn - jeder Dritte muss umsteigen

Der Konzern Microsoft integriert den Browserdienst Edge flächendeckend in die Betriebssysteme
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Der Konzern Microsoft integriert den Browserdienst Edge flächendeckend in die Betriebssysteme.

Microsoft breitet den Browserdienst Edge flächendeckend aus. Das läuft für viele Windows-Nutzer jedoch nicht einwandfrei - das Auto-Update treibt manch einen zur Weißglut.

  • Microsoft rollt den neuen Browserdienst Edge flächendeckend auf die Windows-10-Betriebssysteme aus.
  • Mit einem Auto-Update der neuen Software haben viele User offenbar größere Schwierigkeiten.
  • Die Startvorgänge dauern länger und auch das Laden von Websites beansprucht mehr Zeit.
  • Wer Microsoft Edge wieder löschen möchte, steht also vor einem Problem: Wie entferne ich den Dienst?

Update vom 17. September, 15.51 Uhr: Das neue Windows 10*-Update sorgt für viele genervte Gesichter. Besonders die Geschwindigkeit der neuen Version wird bemängelt. Außerdem regen sich die Nutzer über den aufgezwungenen Internet-Browser Windows Edge auf. Das ist keine Seltenheit denn Microsoft entwickelt Windows 10 regelmäßig weiter - zweimal jährlich gibt es ein Funktionsupdate mit dem sich die User herumschlagen müssen. Dabei sind User des Betriebssystems mehr oder weniger dazu gezwungen, diese Updates auch durchzuführen. Endet nämlich der Service-Zeitraum einer Version, gibt es keine Sicherheits-Updates mehr: ein Risiko für den PC.

Eine sehr beliebte Windows 10 Version fällt jetzt bald aus dem Support. Laut Computerzeitschrift Chip, nutzt jeder dritte Windows 10-User die Version 1903. Ab 8. Dezember wird sie nicht mehr unterstütz: es bleibt nichts anderes übrig, als das neue Funktionsupdate zu installieren. Für die Version 1809 gilt schon ab dem 10. November dasselbe. Windows führt dazu online eine Liste. Mit dem Funktionsupdate folgt aber leider auch das Browser-Update zu Windows Edge.

Microsoft Edge: Browser-Update treibt Windows-User in den Wahnsinn - doch es gibt Abhilfe


Erstmeldung: Redmond/Washington - Viele Windows-Nutzer sind bereits darauf aufmerksam geworden: Microsoft bestückt sein Betriebssystem sukzessive mit einem neuen Browserdienst, der mittelfristig den alteingesessenen Internet Explorer auf das Abstellgleis befördert: Microsoft Edge.

Als Begleiterscheinung kommt jedoch ein Phänomen, wie man es im Alltag bei technologischen Innovationen öfter mal beobachten kann: Der Übergang auf die modernisierte Fassung geschieht nicht reibungslos und strapaziert das Nervenkostüm der User. Davon berichten derzeit viele Nutzer des Betriebssystems des US-Konzerns.

Microsoft Edge für Windows 10: Auto-Update strapaziert Nervenkostüm

Wie Chip.de schreibt, sind es hauptsächlich Menschen mit Windows 10, die mit dem neuen Browser Microsoft Edge ihre liebe Mühe haben. So drängt sich der Verdacht auf, dass die Entwickler vorschnell die Internetgemeinde mit ihrer technischen Neuerung konfrontieren, ohne Wert auf eine gelungene „Usability" zu legen.

Dem Bericht zufolge ist es besonders das automatische Update, das User verärgert. Versprochen wird ein schnellerer Surfgenuss und mehr Sicherheit - in Wahrheit soll es jedoch Performance-Probleme geben, in Form von längeren Startvorgängen beim Hochfahren sowie längeren Wartezeiten beim Laden von Websites.

Ein weiterer unschöner Nebeneffekt: Das Update auf Microsoft Edge lasse sich laut dem Bericht nicht auf herkömmliche Weise über die Systemsteuerung entfernen, wenn man der neuen Software überdrüssig ist. Erstaunlicherweise scheint dieses Problem nicht aufzutauchen, wenn man die Vollversion des Browsers selbst installiert - oder aber eine ältere Version des Betriebssystems - wie Windows 7 oder Windows 8.1 - nutzt.

Übrigens monieren manche Windows-Nutzer auch aus Gründen des Datenschutzes den Edge-Browser, denn ohne Erlaubnis importiert der Internetdienst offenbar die Surfdaten von populären Konkurrenzangeboten wie Google Chrome oder Mozilla Firefox*. Erst im späteren Prozess lässt sich das angeblich rückgängig machen - ein zumindest zweifelhafter Umgang mit den Daten. Der nicht nur sicherheitstechnisch, sondern auch im Hinblick auf die Bedienbarkeit Fragen aufwirft.

Microsoft Edge: So können Sie den Browser löschen - Auch Blockieren von Update ist möglich

Letztlich gibt es aber natürlich dennoch Möglichkeiten, seinen Rechner auf den Stand vor dem Update zurückzubefördern. Wie Chip.de ausführt, existieren mehrere Lösungsansätze - beispielsweise mithilfe einer Systemwiederherstellung oder aber der Kommandoeingabe im entsprechenden Ordner auf dem Festplatten-Laufwerk. Außerdem bietet Microsoft selbst die Möglichkeit, Auto-Updates auf den neuen Browser Edge zu blockieren. Das Microsoft Edge Chromium Blocker Toolkit ist laut des US-Konzerns eigentlich für Unternehmen gedacht, steht jedoch offenbar auch privaten Nutzern zur Verfügung.

Microsoft Edge wurde 2015 eingeführt und beerbt den Internet Explorer als Browser-Dienst des US-Konzern:

Wirbel um Microsoft gibt es auch bei den Spielekonsolen: PS5 oder Xbox Series X? Diese Frage könnte nun endgültig beantwortet worden sein. Denn nach einem Leak sehen Fans die Microsoft-Konsole ganz klar im Nachteil*.

Bei den Messenger-Diensten bringt sich unterdessen ein europäischer Anbieter in Stellung, um die Dominanz von WhatsApp zu brechen - mit einer Transparenz-Offensive*. (PF) *Merkur.de ist ein Angebot des Ippen Digital Netzwerks

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