Unternehmen reagiert

Lieferprobleme bei DHL vor Weihnachten: Kunden empört über fehlende Pakete

  • Luisa Ebbrecht
    VonLuisa Ebbrecht
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Der Paketdienst DHL arbeitet kurz vor Weihnachten auf Hochtouren. Doch vermehrt kommt es zu Verspätungen. Nun reagiert das Unternehmen.

Kassel – Jetzt, kurz vor Weihnachten, arbeiten Brief- und Paketdienste auf Hochtouren. Egal, ob Geschenke an die Familie oder Bestellungen von Online-Shops, kurz vor den Feiertagen ist viel los in den Paketzentren. Dies führt dazu, dass es bei Paketdiensten wie DHL* nicht ganz glattläuft.

Nach Berichten der Zeitung „Der Westen“ häufen sich aktuell die Beschwerden auf der Facebook-Seite von DHL. Viele Nutzerinnen und Nutzer berichten von Verzögerungen bei der Lieferung ihrer DHL-Pakete. „Seit Mittwoch wird unsere Sendung jeden Tag ‚ins Zustellfahrzeug geladen‘, nur zugestellt wird sie nicht“, beschwert sich eine Kundin.

Lieferprobleme bei DHL vor Weihnachten: Kunden empört über fehlende Pakte

Ein anderer DHL-Kunde schreibt: „Ich habe am Donnerstag ein versichertes Paket nach Düsseldorf geschickt und es sollte am Freitag oder Samstag ankommen. Heute ist Montag, und es ist immer noch nicht geliefert worden.“ Ein weiterer fragt: „Wenn Samstag die Wunschzustellung war, heute Montag ist, wann kommen dann die Pakete an?“

Eine Kundin kommentiert verärgert: „Mein Paket ist seit Freitag unterwegs, sollte heute zugestellt werden, wurde auf morgen geändert und im Sendungsstatus steht seit heute Morgen 0.00 Uhr ‚Die Sendung ist in der Region des Empfängers angekommen und wird im nächsten Schritt zur Zustellbasis transportiert‘, und der Status hat sich bis jetzt noch kein Stück geändert. Ich finde das sehr ärgerlich, weil dieses Paket sehr wichtig für mich ist und ich extra Homeoffice eingereicht habe, damit ich das Paket in Empfang nehmen kann.“

Paketzusteller haben kurz vor Weihnachten wieder alle Hände voll zu tun. Immer mehr Kunden klagen über Lieferverzögerungen. (Symbolbild)

Lieferprobleme bei DHL vor Weihnachten: So reagiert das Unternehmen

Nun reagierte der Paketdienstleister. DHL kann den Frust vieler Kundinnen und Kunden nachvollziehen, muss laut „Der Westen“ in der aktuellen Situation vor Weihnachten allerdings um Geduld bitten: „Aufgrund der anhaltend hohen Paketmengen und der Auswirkung von Infektionsschutzmaßnahmen kommt es leider zu Verzögerung bei der Bearbeitung in einigen Regionen unseres Paketnetzwerks in Deutschland.“

„Wir sind bemüht, die Sendungen so schnell wie möglich zuzustellen. Leider gelingt das nicht immer wie gewünscht. Aufgrund der aktuellen Situation und den derzeitigen Sendungsmengen kann sich die Laufzeit leider verlängern.“ Schon zu Black Friday und Cyber Monday wurden in diesem Jahr mehr Pakete verschickt, als in den letzten Jahren. Der Zuwachs sei stärker als allgemein erwartet gewesen, sagte Tobias Meyer, Vorstand der Deutsche Post für das deutsche Briefe- und Paketgeschäft, gegenüber der Rheinischen Post. Dieser enorme Zuwachs könnte sich nun ebenfalls im Vorweihnachtsgeschäft widerspiegeln.

Damit die Weihnachtspost pünktlich zum Fest unterm Baum liegt, sollten also die Fristen von DHL*, Deutscher Post, Hermes und Co. beachtet werden. Zudem hatte DHL einige wichtige Neuerungen eingeführt. Wer ein Paket verschicken will, sollte genau auf die Frankierung achten. (ebb) *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Julian Stratenschulte/dpa

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