Waldinvestments sind spekulative Geldanlagen

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Holz ist ein wertvoller Natur-Rohstoff. Dennoch sollten Anleger nicht ihr ganzes Vermögen in Wälder investieren, rät die Verbraucherzentrale Bremen. Foto: Jens Wolf

Holz ist ein wichtiger Rohstoff. Doch die Marktentwicklung ist oft unsicher - etwa wenn Stürme und Brände die Ernte mindern. Verbraucherschützer warnen Kleinanleger daher Waldinvestments.

Bremen (dpa/tmn) - Anleger können ihr Geld in Wälder und Holz investieren - es gibt etwa Direktinvestments, Aktien, Zertifikate, Anleihen oder auch Genussrechte. Doch die  Verbraucherzentrale Bremenrät davon ab.

Es handele sich dabei um spekulative Geldanlagen. Sinnvoll seien Waldinvestments allenfalls als Beimischung im Depot. Kleinanleger und Sparer für die Altersvorsorge sollten gar nicht investieren.

Außerdem sollten alle anderen Anleger nur Geld dazu verwenden, das sie langfristig nicht brauchen. Denn lange Laufzeiten der Investments von 20 bis 25 Jahren sind keine Seltenheit. Ein früher Ausstieg ist nicht oder nur mit großen Verlusten möglich.

Warum ist das so? Investitionen in den Rohstoff Holz seien abhängig von der Nachfrage und den Preisen für Holz sowie Holzprodukten, erklären die Verbraucherschützer. Versprochene Renditen seien daher nur Prognosen. Auch könne den Anlegern weder eine Garantie für die erfolgreiche Vermarktung von Holz noch für den erfolgreichen Weiterverkauf eines Waldgrundstücks gegeben werden. Und die Natur kann zuschlagen: Stürme und Brände zerstören die Bäume, das Holz verliert durch Schädlingsbefall an Wert.

Infos der Verbraucherzentrale Bremen

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