Teenager und Karneval

Wie mit dem ersten Rausch des Kindes umgehen?

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Viele Jugendliche erleben an Karneval ihren ersten größeren Rausch. Eltern sollten Ruhe bewahren, aber das Gespräch mit dem Kind suchen. Foto: Caroline Seidel

In der Karnevalszeit machen viele Teenager ihre ersten Erfahrungen mit Alkohol. Eltern geraten da schnell in große Sorge, doch der Bundesverband der Kinder- und Jugenärzte rät zu Ruhe.

Köln (dpa/tmn) - Gerade in der Faschings- und Karnevalszeit machen viele Teenager erste Erfahrungen mit Alkohol - auch wenn sie noch nicht 16 sind. Sie unterschätzen dabei die Wirkung. Doch wie sollten Eltern reagieren, wenn ihr Kind benebelt heimkehrt? Ruhig bleiben, rät der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).

Dennoch sollten Eltern dem Kind deutlich machen, dass sie sich ärgern und sich Sorgen machen. Kurz und knapp wirke dabei besser als langes Geschrei. Eltern sollten das Kind zunächst schlafen lassen und unter Umständen bei ihm bleiben, wenn sie den Eindruck haben, es geht ihm schlecht. Man weiß nie, wie viel und was es getrunken hat. Sie könnten sich übergeben und am Erbrochenen ersticken.

Sobald das Kind seinen Rausch überwunden hat, sei allerdings ein Grundsatzgespräch fällig, so der BVKJ. Eltern sollten in ruhigen Worten ihre Haltung erklären und fragen, wie es zu dem Rausch kam. Schließlich trifft man am Ende verbindliche Regeln für die Zukunft.

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