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Apfelschnecke: Deswegen ist sie eine Gefahr für den Garten

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Zu sehen ist eine Apfelschnecke, die einen weißen Körper und ein großes, weißes Gehäuse hat. Sie streckt ihre zwei langen Fühler aus und kriecht auf einem Stein (Symbolbild).
Apfelschnecken sind in der EU eine invasive Gattung (Symbolbild). © blickwinkel / Imago

Apfelschnecken gelten hierzulande als invasive Art und ihre Haltung ist sogar in der EU verboten. Denn gelangen die Tiere in die Natur, entstehen Probleme.

München – Ursprünglich sollten Apfelschnecken nur in Aquarien leben, an einem Ort, wo sie unter Aufsicht ihrer Besitzerinnen und Besitzer sind. Doch dort und auch in ihrer ursprünglichen Heimat Südamerika, Afrika und Asien konnten Apfelschnecken immer wieder ausbrechen und sich in Europa verbreiten. Für die Natur ist das ein Problem, denn die als invasiv eingestuften Apfelschnecken richten in unseren Breitengraden mehr Schaden an, als dass sie nutzen*, wie 24garten.de* berichtet.

Unter Aquariumfans ist sie neben ihrem Gehäuse unter anderem auch so beliebt, da sie bekannt dafür ist, das Gewässer zu reinigen und Algen zu fressen. Das erscheint auch in der Natur erst mal als ein positives Merkmal, doch ihr fallen dann auch viele heimische Pflanzen zum Opfer, die die Vegetation hierzulande eigentlich braucht. So hatten beispielsweise schon Spanien und Frankreich mit einer Apfelschnecken-Plage zu kämpfen, während der das Tier über Reisfelder herfiel. Die Apfelschnecke hat in ihren Ursprungsländern natürliche Feinde, die den Bestand dezimieren. Hierzulande fehlen diese natürlichen Feinde jedoch und die Schnecken können sich in freier Wildbahn ungebremst vermehren und verdrängen zeitgleich heimische Arten. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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