Bambus dreht bei Durst Blätter ein

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Die Bambuspflanze braucht ständig Flüssigkeit und dreht bei Wassermangel die Blätter ein. Foto: Jens Schierenbeck

Wasser, Wasser, Wasser: Das scheint die Bambuspflanze regelmäßig zu rufen. Erstes Erkennungsmerkmal für eine zu trockene Pflanze ist das Eindrehen der Blätter.

Bonn (dpa/tmn) - Wie Zigarettenpapier dreht der Bambus bei Wassermangel seine Blätter ein. Er reduziert so die Verdunstungsfläche. Der Bambus gehört zu den Topfpflanzen im Garten, die besonders auf eine kontinuierliche Wasserversorgung angewiesen sind.

Auch andere immergrüne Pflanzen wie Buchsbaum, Kirschlorbeer, Rhododendron, Stechpalme und die Nadelgehölze im Topf brauchen im Winter und zeitigen Frühjahr Gießwasser vom Hobbygärtner, wie die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen erklärt. Denn über ihr Grün verdunsten sie auch an kälteren Tagen Wasser, vor allem bei Sonnenschein oder starkem Wind. Besonders gefährdet sind Pflanzen, die unter einem Dachvorsprung stehen und kein Regenwasser abbekommen. Anzeichen für Wassermangel sind bei den meisten Pflanzen welke Blätter.

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