Die Alternativen zur Stauden-Pfingstrose

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Pfingstrosen blühen im späten Frühling. Foto: Frank Rumpenhorst

Sie duften zart, sehen aber voluminös aus. Pfingstrosen machen im Frühling ganz schön was her. Die Vielfalt ist groß.

Ettenheim (dpa/tmn) - Die 32 Arten der Gattung Paeonia lassen sich in drei Gruppen unterteilen: Neben den beliebten Stauden-Pfingstrosen gibt es noch die Strauch- und Intersektionellen Pfingstrosen. Was können die zwei Alternativen?

- Intersektionelle Pfingstrosen sind moderne Züchtungen, die durch Kreuzung der beiden anderen hervorgegangen sind. Sie vereinen das Beste von ihnen. "Intersektionelle Pfingstrosen sind sehr wüchsig und robust", sagt Mona Rieger, Leiterin der Fachgruppe Päonien in der Gesellschaft der Staudenfreunde. "Sie sind standfester als Stauden, verholzen aber nicht so sehr wie die Strauchpäonien." Die Expertin findet: "Wer ungewöhnliche Pflanzen und ausgefallene Blüten mag, wird hier auf jeden Fall fündig."

- Strauch-Pfingstrosen: Zunehmend bieten die Gärtnereien auch Stauden dieser Gruppe an. Diese Päonien geben sich auch mit kargeren Böden zufrieden und können Trockenheit ertragen. Obwohl sie die Sonne lieben, sollten sie besser an Standorten ohne Morgensonne gepflanzt werden. Und sie sind nicht unempfindlich: "Da sie zu Jahresbeginn früh austreiben, leidet der Neutrieb, wenn es noch einmal Frost gibt", erklärt Rieger. Die Gehölze können mehrere Meter hoch werden. Vier Quadratmeter Platz sollten Gärtner ihnen durchaus einräumen. Ein Rückschnitt für kompakteren Wuchs ist aber möglich.

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