Einwirkzeit einhalten: Kleister vergrößert Tapete

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Bevor die neue Tapetenbahn an die Wand kommt, sollte der Kleister lange genug einziehen. Foto: Oliver Stratmann

Beim Tapetenwechsel zu beachten: Damit alles schön wird, sollte man die eingekleisterten Bahnen erst nach ausreichender Einwirkzeit an die Wand bringen. Denn die Tapete ändert durch den Kleister ihre Größe.

Düsseldorf (dpa/tmn) - Zu schnelles Tapezieren kann zu Falten an den Nähten der neuen Bahnen führen. Denn der feuchte Kleister vergrößert die Tapete. So hat eine normale Papierbahn im trockenen Zustand etwa 53 Zentimeter Breite. Ist sie mit Kleister versehen, können es 54 Zentimeter werden.

Es ist es daher wichtig, nach dem Einkleistern die Einwirkzeit einzuhalten, betont das Deutsche Tapeten-Institut in Düsseldorf. Das sind herstellerabhängig zwischen acht und zwölf Minuten. Sonst vergrößert sich die Tapete erst an der Wand - und Wülste entstehen an den Übergängen.

Gehen die Nähte auf oder kleben die Bahnen nicht richtig, kann es sein, dass die eingekleisterte Tapete schneller getrocknet ist als der Kleister selbst. Das geschieht zum Beispiel bei Heizungswärme, Durchzug oder auf einem alten Tapetenuntergrund.

Tricks des Deutschen Tapeten-Instituts

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