Fliegenbefall vorbeugen: Zu Ende Juni noch Frühmöhren säen

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Möhrensamen sollten jetzt unter die Erde. Foto: Christian Charisius

Möhren lassen sich gut selbst ziehen. Im Juni ist eine gute Zeit, um sich noch einmal an eine Aussaat zu wagen. Die späte Herangehensweise hat durchaus Vorteile.

Karlsruhe (dpa/tmn) - Ein Mittel gegen die Möhrenfliege ist die späte Aussaat von frühen Karottensorten Mitte Juni bis Juli. Eigentlich werden diese Frühmöhren schon als erstes im Frühjahr ausgesät. Kommen sie nun aber erst in die Beete, reifen sie zum richtigen Zeitpunkt heran.

Nämlich dann, wenn die erste Generation Fliegen schon ihre Eier abgelegt hat und dem Gemüse nicht mehr schaden kann. Darauf weist das Landwirtschaftliche Technologiezentrum Augustenberg (LTZ) in Karlsruhe hin. Außerdem gilt die Sorte 'Flyaway' als widerstandsfähig.

Möhrenfliegen treten bis in den Herbst hinein auf, meist gibt es zwei Generationen im Jahr. Die Eier legen die Tiere in Ritzen im Boden ab, und zwar in der Nähe der Pflanzen. Dort entwickeln sich Larven, die Gänge in den unteren Teil der Möhren fressen. Vorbeugend helfen gegen den Befall auch windoffene Plätze und Unkrautjäten. Wer befallene Möhren aus der Erde zieht, sollte diese im Hausmüll entsorgen.

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