Anonym wohnen war gestern

Fünf Gründe, warum Sie sich mit Ihren Nachbarn gut stellen sollten

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Anonym leben in der Großstadt? Das muss nicht sein und bringt viele Vorteile.

In Großstädten leben viele Menschen anonym nebeneinander her. Dabei lohnt es sich seine Nachbarn näher kennen zu lernen - schließlich profitieren alle davon.

In einem gewöhnlichen Mietshaus leben oft 15 Parteien oder mehr: Vom Studenten oder Rentner bis hin zu  Familien oder berufstätigen Singles. Jeden zu kennen scheint da unmöglich. 

Dabei lohnt es sich, seine Nachbarn näher kennenzulernen - und ruhig mehr als nur ein muffiges "Hallo" oder "Auf Wiedersehen" zu wechseln. Denn von einer guten Nachbarschaft können Sie oft genug profitieren:

Fünf Gründe, sich mit seinen Nachbarn anzufreunden:

1. Lebensmittel ausleihen

Ihre Eltern kommen in ein paar Stunden zu Besuch und Sie wollen einen Kuchen backen. Natürlich kommt es, wie es kommen muss: Sie haben die Eier vergessen. Sonntags hat natürlich auch kein Laden geöffnet. Da hilft es ungemein, wenn man sich bei den Nachbarn ein paar Eier ausleihen kann. Die nette Frau Meyer von nebenan hilft Ihnen sicher gerne aus. Und im Gegenzug freut sie sich sicher über ein Stück von Ihrem herrlich duftenden Apfelkuchen.

2. Werkzeug ausleihen

Genau wie bei den Lebensmitteln verhält es sich auch mit Werkzeug: Braucht man welches, hat man keines. Oder die Bohrmaschine ist einem schlichtweg zu teuer - und man braucht sie ohnehin selten. Da ist es äußerst praktisch, wenn man sich solche Gerätschaften von den Nachbarn ausleihen kann. Vorausgesetzt man bringt sie wieder.

3. Pakete vom Nachbarn annehmen lassen

Online-Shopping boomt und auch Sie werden sicher das ein oder andere Mal ein Paket erwarten. Nur blöd, wenn man Vormittags in der Regel nicht zuhause, sondern im Büro ist. Herr Huber aus dem dritten Stock ist als Rentner dagegen meist zuhause - er wird Ihr Paket sicher gerne annehmen, wenn Sie ihm auch einmal einen Gefallen tun, zum Beispiel die Einkäufe nach oben tragen.

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4. Im Urlaub: Pflanzen gießen

Ihre Pflanzen gehen jedes mal ein, wenn Sie in den Urlaub fahren? Das muss aber nicht sein, wenn Sie Vertrauen zu Ihren Nachbarn haben. Diese übernehmen sicher gerne während Ihrer Abwesenheit das Blumen gießen. Dafür sollte man seine Nachbarn aber zumindest gut einschätzen können - besser noch gut kennen, um nach dem Urlaub keine ausgeraubte Wohnung vorzufinden. Aber selbst in diesem Fall wissen Sie ja, wo der vermeintliche Dieb wohnt.

5. Helfer in der Not

Hatten Sie auch schon oft ein mulmiges Gefühl, bevor Sie in den Urlaub gefahren sind? Sei es, weil während Ihrer Abwesenheit ein Wasserschlauch undicht werden könnte oder Sie Angst vor Einbrechern haben? In diesem Fall können wachsame Nachbarn ein wahrer Segen sein. 

Geben Sie einem Nachbarn Ihres Vertrauens Ihre Telefonnummer und einen Zweitschlüssel - so kann er sie jederzeit informieren, wenn die Wohnung unter Wasser steht oder ihm eine offene Wohnungstür seltsam erscheint. Allein dafür sind nette Nachbarn Gold wert.

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Von Andrea Stettner

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