Hilfreicher Trick

Günstig und effektiv: Deshalb sollten Sie Ihren Kaffeesatz auf keinen Fall wegwerfen

+
Eine jede Tasse Kaffee hinterlässt ein paar Löffelchen Kaffeesatz: Was in den meisten Haushalten im Abfall landet, kann sinnvoll wiederverwendet werden.

Anstatt Kaffeesatz einfach zu entsorgen, kann man ihn sinnvoll wiederverwerten. Davon profitieren Ihre Topf- und Balkonpflanzen genauso wie die Blumenbeete im Garten.

Zählen Sie zu den Kaffeeliebhabern, die ohne mindestens drei Tassen Kaffee am Tag einfach nicht richtig funktionieren? Dann landet wahrscheinlich ziemlich viel Kaffeesatz in Ihrem Mülleimer. Dabei kann man ihn gut im Garten einsetzen - als natürlichen Dünger!

Kaffeesatz nicht einfach wegwerfen, sondern sinnvoll nutzen

Wie das Portal Selbermachen.de schreibt, enthält Kaffeesatz relativ viele Nährstoffe, die ihn zum perfekten Dünger für einige Pflanzenarten machen. So sollen beim Rösten der Kaffeebohne sogenannte Huminsäuren entstehen, die dem Kaffeesatz einen leicht sauren pH-Wert verleihen - und ihn damit zum Düngen einiger Pflanzenarten geradezu prädestinieren. So lieben zum Beispiel Blaubeerpflanzen, Rhododendron oder Hortensien saure Humusböden. Auch Stickstoff, Schwefel und Phosphor aus der Kaffeebohne sollen Pflanzen nur so sprießen lassen.

Sie möchten Ihre Wohnung mit Zimmerpflanzen begrünen? Im Onlineshop von Segmüller finden Sie die richtigen Übertöpfe! (Partner-Link)

Bei Zimmerpflanzen ist jedoch Vorsicht geboten. Hier könne sich das Pulver nicht so gut mit der Erde vermengen und darin zersetzen - Schimmel kann sich bilden. Daher wird empfohlen, getrockneten Kaffeesatz und Pflanzenerde zu vermischen und die oberste Erdschicht der Zimmerpflanze mit dem Gemisch zu ersetzen.

Mehr zum Thema: Wann und wie oft muss ich den Rasen düngen?

So verwenden Sie Kaffeesatz als Dünger

Pflanzen mit Kaffeesatz düngen - so gelingt es Schritt für Schritt:

  1. Kaffeesatz vor dem Düngen trocknen - sonst kann sich Schimmel bilden.
  2. Bei Balkon- oder Topfpflanzen können Sie vor dem Umtopfen eine Hand voll Kaffeesatz unter die neue Blumenerde mischen. Getrockneter Kaffeesatz sollte Kontakt mit den Wurzeln haben, damit die Pflanze den natürlichen Dünger gut aufnehmen kann. Auch eingearbeitet in die oberste Erdschicht entfaltet Kaffeesatz seine Wirkung.
  3. Ganz wichtig: Kaffeesatz gut mit der Erde vermengen.
  4. Um den Effekt zu maximieren, können Sie die gedüngte Bodenschicht mit Mulch abdecken.

Lesen Sie auch: Überraschend - so stark verändern sich Pflanzen durch eine einfache Berührung.

jg

Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern. © pixabay/annawaldl
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze. © pixabay/annawaldl
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit, den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage. © pixabay/Counselling
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung. © pixabay/KIMDAEJEUNG
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen, kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist.
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. © pixabay/annawaldl
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem.
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem. © pixabay/MIH83
Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen.
Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen. © pixabay/Hans
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können.
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können - und dementsprechend mehr Platz einberechnen. © pixabay/Gellinger
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen.
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen. © pixabay/Jing
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können.
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können. © pixabay/mjordano

Auch interessant

Meistgelesen

"Deutschsprachige Europäer": Frau erbost über Forderungen einer Vermieterin
"Deutschsprachige Europäer": Frau erbost über Forderungen einer Vermieterin
Diesen teuren Fehler beim Wäschetrocknen machen viele - ohne es zu ahnen
Diesen teuren Fehler beim Wäschetrocknen machen viele - ohne es zu ahnen
Ohne viel Arbeit zum vogelfreundlichen Garten
Ohne viel Arbeit zum vogelfreundlichen Garten
Diese drei Dinge sollten Sie keinesfalls mit Essig reinigen
Diese drei Dinge sollten Sie keinesfalls mit Essig reinigen

Kommentare