Heizkostencheck: Zahlen Sie zuviel?

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Ob die Heizkostenrechnung angemessen ist, kann man mit dem Heizkostenspiegel überprüfen.

Berlin - Wer wissen will, ob seine Heizkosten noch im Rahmen sind oder weit überhöht, kann auch den bundesweiten Heizspiegel zurate ziehen.

Erstellt hat ihn die gemeinnützige Gesellschaft co2online zusammen mit dem Deutschen Mieterbund, gefördert vom Bundesumweltministerium. Er dient als Orientierungshilfe für Mieter wie Eigentümer. Die Auflistung liefert durchschnittliche Vergleichsgrößen für Heizkosten und Energieverbrauch unter heizspiegel.de.

Er teilt die Wohngebäude in vier Klassen ein: optimal, durchschnittlich, erhöht und extrem hoch. Auch die Kohlendioxidemissionen werden aufgelistet. Als Grundlage dienen die Daten von 52.000 beheizten Wohngebäuden in Deutschland.

Viele Städte über 50.000 Einwohner haben überdies ihren eigenen kommunalen Heizspiegel, der genauere Daten für die Häuser dort bereithält. Stellen Mieter oder Eigentümer fest, das Wohnhaus verbraucht zu viel Heizenergie, können sie sich kostenlos ein individuelles Heizgutachten von co2online erstellen lassen. Es informiert detailliert über die eigenen Heizkosten und nennt Einsparmöglichkeiten. Mieter erhalten eine fachliche Stellungnahme zur Analyse, die sie an ihren Vermieter weiterreichen können. Ihm bleibt es überlassen, ob er das Gebäude wärmetechnisch modernisiert. Bei jeder zweiten Heizkostenabrechnung ließe sich Geld sparen, wenn die Wohnhäuser besser gedämmt wären, heißt es im Heizspiegel.

dpa

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