Immobilienkauf: Tipps für die Zwangsversteigerung

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Unter dem Hammer: Wer erwägt, bei einer Zwangsversteigerung eine Immobilie zu erwerben, sollte vorher die Unterlagen genau durchgehen. Foto: Mascha Brichta

Wer ein Haus oder Grundstück kaufen will, steht in der Regel vor vielen Finanzierungsfragen. Eine Zwangsversteigerung scheint da eine gute Alternative. Doch vorab sollten Kaufinteressenten das Objekt genau unter die Lupe nehmen.

Berlin (dpa/tmn) - Eine Zwangsversteigerung stellen sich manche als Chance vor, günstig an eine Immobilie zu kommen. Doch Interessenten sollten die Unterlagen vorher sehr genau prüfen.

Im Grundbuch und im Baulastenverzeichnis können sie etwa kontrollieren, welche Wohnrechte und Schulden auf der Immobilie liegen - dann gibt es später keine böse Überraschung. Die Dokumente können Interessenten über das Gericht einsehen, rät der Verband Privater Bauherren (VPB).

Wollen Interessenten den Wert des Hauses realistisch einschätzen, sollten sie die Immobilie ausgiebig besichtigen - und zwar innen und außen. Ob mögliche Sanierungskosten anfallen, kann ein unabhängiger Sachverständiger beurteilen, wenn er den Zustand des Hauses sieht.

Auch Personen, die nur am Grundstück interessiert sind, sollten sich gut vorbereiten. Also vorher erkundigen, ob sie die Immobilie abreißen können. Auch Auflagen für den Neubau sowie Abstandsgrenzen zum Nachbarhaus sollte man vor der Versteigerung prüfen.

VPB-Ratgeber: Zwangsversteigerung

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