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Juni-Fruchtfall: Deswegen verlieren einige Bäume jetzt ihre Früchte

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Zu sehen ist ein rot-gelber Apfel, der alleine auf dem Boden liegt (Symbolbild).
Juni-Fruchtfall ist kein Grund zur Sorge (Symbolbild). © photohomepage / Imago

Juni-Fruchtfall ist ein Phänomen im Sommer, bei dem Äpfel- und Birnenbäume frühzeitig einige ihrer Früchte verlieren. Und das hat einen guten Grund.

Münster – Im Juni und Anfang Juli entdecken Gärtnerinnen und Gärtner manchmal einen scheinbar alarmierenden Vorgang: Einige Apfel- und Birnenbäume verlieren ihre Früchte schon bevor diese überhaupt reif sind. Der sogenannte Juni-Fruchtfall hat eingesetzt*, wie 24garten.de* berichtet.

Hinter dem Juni-Fruchtfall steckt ein ausgeklügeltes System des Obstbaumes. Im Frühjahr bestäuben Insekten die Blüten der Apfelbäume, doch nicht jede Blüte wird gleich gut versorgt. Aus den weniger gut bestäubten Blüten entwickeln sich zwar Äpfel, diese entwickeln jedoch nicht genügend Pflanzenhormone und Wachstumsregulatoren. Pflanzenhormone und Wachstumsregulatoren sind aber wichtig, denn sie geben dem Baum das Signal, sie weiter mit Nährstoffen und Wasser zu versorgen. Kommt diese Botschaft nicht beim Obstbaum an, entwickelt sich eine Korkschicht am Fruchtansatz und der Apfel oder die Birne fällt im Juni oder Juli ab. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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