Beim Frühlingsspaziergang

Keine Blumen im Wald pflücken

Die Märzenbecher gelten als gefährdet und sind daher über die Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt. Foto: Andrea Warnecke
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Die Märzenbecher gelten als gefährdet und sind daher über die Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt. Foto: Andrea Warnecke

Der erste Waldspaziergang nach einem langen Winter ist etwas Erfreuliches. Doch aufgepasst: Naturfreunde sollten sich keinesfalls angewöhnen, die noch zarten Frühlingsblüher zu pfücken. So nimmt man den Tieren eine wichtige Nahrungsgrundlage.

Berlin(dpa/tmn) - Auf den Waldböden zeigen sich schon erste Frühlingsblüher - etwa das Scharbockskraut, Märzveilchen und Märzenbecher. Man sollte sie aber nicht pflücken bei den ersten Spaziergängen im Frühling. 24Garten.de* verrät, was an dem Scharbockskraut so besonders ist.

So halten sich diese Blumen nur sehr kurz in der Vase. Dafür aber nimmt man den Hummelköniginnen die ersten und nach der Winterruhe dringend benötigten Nahrungsquellen. Darauf weist der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hin.

Die Märzenbecher gelten außerdem als gefährdet und sind daher über die Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt. Man sollte keinesfalls wilde Exemplare aus dem Wald mitnehmen. *24Garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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