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Kornblume: So entsteht das intensive Blau der Blütenblätter

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Zu sehen ist eine Nahaufnahme einer blauen Kornblumenblüte (Symbolbild).
Die Kornblume wächst gerne auf nährstoffreichen Böden (Symbolbild). © A. Schauhuber / Imago

Kornblumen gelten auf Äckern als Unkraut, auf Blumenwiesen sind sie dafür umso beliebter. Die Blume ist nicht nur eine Heilpflanze, sondern auch ein Bienenmagnet.

Bayreuth – Die Kornblume kam bereits in der Jungsteinzeit aus dem östlichen Mittelmeerraum nach Deutschland und breitete sich seither großflächig aus. Da sie auf Äckern als Unkraut gilt, hat sie es jedoch immer schwerer. Das Blau der Kornblume ist so intensiv, dass sich die Blüten selbst auf einer gut bestückten Blumenwiese nicht übersehen lassen. Die Produktion der blauen Blütenfarbe kostet die Pflanze dabei eine Menge Kraft*, wie 24garten.de* berichtet.

Blaue Blütenblätter gibt es in der Natur eher selten. Und das hat auch einen guten Grund. Zwar ziehen blaue Blüten Bienen und andere Insekten besonders stark an, jedoch kostet es die Pflanze auch einiges an Kraft, den blauen Farbstoff herzustellen. Wie ein Team aus Forschenden der Uni Bayreuth feststelle, findet in der Kornblume ein chemischer Prozess statt, an dem sechs verschiedene farbgebende Substanzen, auch Anthocyane genannt, und sechs Moleküle beteiligt sind. Sie bilden zusammen mit Metallionen eine Ringstruktur, aus der sich die blaue Farbe ergibt. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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