Virus

Ihre Gartenpflanzen sehen so aus? Dann sollten Sie diese umgehend entfernen

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Schauen Sie Ihre Zucchini genau an, wenn Sie sie ernten wollen - Verfärbungen können ein Hinweis auf Krankheiten sein. (Symbolbild)

Sind Ihnen schon einmal gelbe Verfärbungen an Ihren Pflanzen oder am Gemüse aufgefallen? Dann sollten Sie schnell handeln - der Mosaik-Virus steckt dahinter.

Wenn Ihre Gartenpflanzen gelbe Verfärbungen an den Blättern oder Früchten von Gemüsepflanzen vorweisen, hat dies selten Gutes zu bedeuten. Es kann eine Krankheit dahinterstecken - der Mosaik-Virus.

Gurken, Zucchini, Melone: So macht sich der Mosaik-Virus bemerkbar

Der Mosaik-Virus lässt sich - wie auch dem Namen zu entnehmen ist - an Mosaik-ähnlichen, gelb-grünen Verfärbungen auf den Blättern der befallen Pflanzen erkennen. Der Mosaik-Virus kann verschiedenste Pflanzen in Ihrem Garten befallen, darunter Gurken, Melonen oder Zucchini. Je nach Gemüseart sind zusätzliche "Symptome" zu erkennen.

So weist eine Gurkenpflanze, die vom Virus befallen ist, hell- bis dunkelgrün gescheckte Farben sowie Vertiefungen und warzenartige Gebilde an der Oberfläche vor. Die Pflanze selbst zeigt an den Trieben - möglicherweise aber auch an anderen Stellen - klare Welkerscheinungen und bringt kaum einen Wuchs hervor.

Zucchini dagegen verdrehen sich und bilden Beulen, während Melonen eine ungewöhnliche Form annimmt und sich verfärbt. Zudem sind auch die Blätter an befallenen Melonen-Pflanzen missgebildet.

Mosaik-Virus: Darum sollten Sie die Pflanzen entfernen

Ist die Pflanze erst einmal vom Mosaik-Virus befallen, lässt sich nicht mehr viel für sie tun. Deshalb sollten Sie sie und die umliegenden Pflanzen umgehend entfernen, damit sich benachbarte Pflanzen nicht damit anstecken. Wie das Landwirtschaftliche Technologiezentrum Augustenberg in Karlsruhe der Deutschen Presse-Agentur mitteilt, sollten die befallenen Pflanzen nicht verzehrt, sondern entsorgt werden. Wie es auf der Website der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung zum Thema Tomatenmosaikvirus heißt, seien die Früchte für "den menschlichen Verzehr nicht geeignet, auch wenn sie kein direktes Gesundheitsrisiko darstellen."

Auch interessant: Vorsicht nach der Hitze: Zucchini aus dem eigenen Garten können giftig sein.

Wie infizieren sich die Pflanzen mit dem Mosaik-Virus?

Viele Unkräuter dienen dem Virus als Wirt und befallen von dort aus die Gartenpflanzen. Deshalb sollten Sie vor der Gartensaison Ihre Beete gründlich von Unkräutern befreien. Aber auch Blattläuse geben das Mosaik-Virus an die Pflanzen weiter, die sie befallen. Schon nach zehn bis 14 Tagen machen sich die ersten Symptome bemerkbar. Wie Sie Blattläuse von Ihren Pflanzen fernhalten, erfahren Sie hier.

Lesen Sie auch: Frau schüttet etwas Essig auf Pflanzen - dabei passiert absolut Überraschendes.

Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern. © pixabay/annawaldl
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze. © pixabay/annawaldl
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit, den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage. © pixabay/Counselling
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung. © pixabay/KIMDAEJEUNG
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen, kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist.
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. © pixabay/annawaldl
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem.
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem. © pixabay/MIH83
Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen.
Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen. © pixabay/Hans
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können.
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können - und dementsprechend mehr Platz einberechnen. © pixabay/Gellinger
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen.
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen. © pixabay/Jing
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können.
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können. © pixabay/mjordano

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