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Mücken als Artenretter: So sehr sind wir auf die nervigen Brummer angewiesen

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Zu sehen ist ein Mückenschwarm in der Abenddämmerung (Symbolbild).
Mücken tummeln sich vor allem in Wassernähe vermehrt (Symbolbild). © Jonas Walzberg / Imago

Stechmücken machen einem im Sommer die Nächte manchmal zur Qual. Sie halten uns wach und stechen. Doch Mücken sind essenziell wichtig für die Natur.

Dessau-Roßlau – So sehr Gartenfans Mücken manchmal verfluchen, so sehr sind wir auch auf sie angewiesen. Denn ohne Mücken hätte die Menschheit ziemlich schnell ein Problem. Das zeigt sich vielleicht nicht direkt, wäre aber nach ein paar Jahren deutlich spürbar*, wie 24garten.de* berichtet.

Auch wenn diese Aufgabe hauptsächlich Bienen zugeschrieben wird, sind auch Mücken wichtige Bestäuber. So bestäuben sie beispielsweise Kakaobäume. Gäbe es weniger Mücken, gäb es auch deutlich weniger Schokolade. Glücklicherweise sind die Menschen Stechmücken außerdem nicht hilflos ausgeliefert, denn es gibt auch natürliche Feinde. Tiere wie Vögel, Spinnen, Schlangen, Frösche, aber auch Fische haben Mücken und deren Larven ganz oben auf der Speisekarte stehen. Gäbe es keine Mücken mehr, würden mit Sicherheit auch viele andere Arten aussterben, denn es wäre schlicht zu wenig Futter für sie da. Und zu guter Letzt reinigen Mückenlarven das Wasser und versorgen Pflanzen mit Stickstoff. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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