Oben trocken, unten feucht: Kräuterspirale richtig anlegen

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Ideale Bedingungen: In einer Kräuterspirale findet fast jedes Küchenkraut ein Plätzchen - Foto: Marion Nickig

Wer in seinem Garten Kräuter anpflanzen möchten, kann dabei Platz sparen, wenn er sie in einer Spirale anordnet. Wichtig dabei ist, das richtige Bodengemisch zu verwenden.

Bad Honnef (dpa/tmn) - In einer Kräuterspirale finden gleich mehrere Pflanzen ihre optimalen Lebensbedingungen - und das auf engstem Raum. Eingeteilt wird das sich spiralförmig windende und aufsteigende Beet in der Regel in drei Feuchtigkeitsbereiche.

Ganz oben in die Kräuterspirale geben Gärtner ein Gemisch aus Gartenerde und Sand - zu gleichen Teilen, erklärt der Bundesverband Garten- und Landschaftsbau (BGL) in Bad Honnef bei Bonn. In diesem Bereich fühlen sich mediterrane Kräuter wie Rosmarin, Thymian, Lavendel und Salbei wohl. Sie brauchen eine trockene und nährstoffarme Zone.

Absteigend nimmt dann der Sandanteil immer weiter ab, dem Oberboden wird immer mehr humose Erde und Kompost zugesetzt. In den mittleren Teil der Kräuterspirale kommen etwa Zitronen-Melisse, Petersilie und Kapuzinerkresse. Ganz unten, im eher feuchten Boden, gedeihen Schnittlauch, Dill oder Estragon gut.

Nach dem Bau einer Kräuterspirale, die oft gemauert wird, sollte man die Fläche noch nicht direkt bepflanzen, raten die Experten. Die Erde muss erst etwas absacken können. Gut ist, wenn es vor der Bepflanzung einmal geregnet hat.

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