Wann ist der beste Zeitpunkt?

So säen Sie bei sich zu Hause Paprika an

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Paprika im eigenen Garten sind etwas Feines - und ganz leicht zu säen.

Paprika gehören mittlerweile zu den Lieblingen im heimischen Garten oder auf dem Balkon. Wir zeigen Ihnen, wie und wo Sie das Gemüse Zuhause säen.

Gemüse schmeckt kaum so gut, wie aus dem eigenen Garten. Auch Paprika können Sie sich ganz leicht selbst heranziehen, wenn Sie wichtige Tipps befolgen. Wir erklären Ihnen, was Sie beim Säen der Paprika beachten müssen und wo das Unterfangen am besten gelingt.

Aussaat: Wann ist der beste Zeitpunkt, um Paprika zu säen?

Paprika brauchen viel Wärme und Licht, um sich angemessen zu entwickeln. Deshalb ist der Anbau direkt im Garten nur in den wärmsten Regionen Deutschlands möglich. Dazu gehören hauptsächlich die Weinregionen. Doch auch wer nicht von Weinbergen umgeben ist, muss den Traum von Paprikapflanzen im Garten nicht begraben. Das Gemüse lässt sich auch hervorragend auf dem Balkon oder an einem Südfenster vorkultivieren. Sie müssen nur die richtigen Bedingungen schaffen.

Da Paprika auch eine lange Keimdauer haben, zieht sich zudem die Anzuchtzeit sehr lange, sodass Sie früh mit der Aussaat beginnen sollten. Schon Ende Februar bis Anfang März sollten die Samen ausgebracht werden, damit die Paprika genügend Zeit haben, sich zu entwickeln - vorausgesetzt die Lichtbedingungen stimmen.

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So säen Sie Paprika nach dem Mondkalender 2019

Von Wissenschaftlern wird diese Methode belächelt, doch zahlreiche Hobbygärtner oder gar Gärtnereien richten sich beim Aussäen und Pflanzen nach dem Mondkalender. Dies hängt mit dem Glauben zusammen, dass gewisse Naturphänomene mit veränderten Mondphasen zusammenhängen und es somit Tage gibt, an denen das Wachstum und die Entwicklung von Pflanzen begünstigt sind. Für die Paprika sagt der Mondkalender 2019 folgende Tage als optimalen Zeitpunkt zur Aussaat voraus wie das Online-Portal Plantopedia schreibt:

  • 09. und 10. Februar 2019
  • 08. und 09. März 2019
  • 13. und 14. April 2019
  • 11. und 12. Mai 2019

Es bleibt allerdings jedem selbst überlassen, ob er seine Gartenplanung nach dem Mondkalender richten will. Meist spielen viele Faktoren in den richtigen Zeitpunkt der Aussaat hinein, wie Temperaturen, Lichtverhältnisse oder Feuchtigkeit.

Lesen Sie auch: Das müssen Sie beim Säen von Tomaten unbedingt beachten.

Paprika säen in der Wohnung oder im Gewächshaus: Welcher ist der beste Ort?

Paprika werden in der Regel nicht direkt in den Garten ausgesät, sondern zuerst im Haus vorgezogen. Wie erwähnt brauchen Sie viel Licht und Wärme, weshalb die Paprika im Optimalfall in einem Wintergarten oder in einem beheizten Gewächshaus ausgesät werden sollte. Sollten Sie keines von beiden haben, benutzen Sie einfach eine Anzuchtschale oder Multitopfplatten, die Sie auf eine nach Süden ausgerichtete Fensterbank stellen oder bei warmen Temperaturen auf den Balkon.

Wie tief, wie warm, welche Erde? Das müssen Sie zum Säen von Paprika wissen

Pro Anzuchttopf werden zwei bis drei Samen gesät und mit Erde bedeckt. Dabei sollten die Samen ungefähr einen Zentimeter tief in die Aussaaterde gedrückt werden. Nach dem Aussäen gießen Sie die Samen mit einem Handsprüher und decken den Anzuchtbehälter mit einer transparenten Folie ab. Die Keimtemperatur sollte hier mindestens 20 bis 25 Grad Celsius betragen. 

Die Keimung dauert ungefähr zwei Wochen - danach können die Keimlinge an einen kühleren Ort von rund 15 Grad gebracht werden. Trotzdem brauchen sie noch viel Wärme und Licht. Spätestens nach drei bis vier Wochen nach der Aussaat sollten die ersten Blätter zu sehen sein: Dann werden die Sämlinge in ungefähr zehn Zentimeter große Töpfe umgepflanzt bzw. pikiert. Bei hoher Luftfeuchtigkeit, Helligkeit und bis zu 22 Grad fühlen sie sich wohl. Sobald der letzte Frost vorüber ist, dürfen die Sämlinge dann auch in den Garten gepflanzt werden.

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So vielseitig anwendbar sind Kartoffelschalen

Kartoffelschalen sollten Sie nicht gleich wegwerfen. Klicken Sie sich durch die Fotostrecke, um zu erfahren, wieso.
Kartoffelschalen sollten Sie nicht gleich wegwerfen. Klicken Sie sich durch die Fotostrecke, um zu erfahren, wieso. © pi xabay
Aus Kartoffelschalen können Sie eine der beliebtesten Naschereien zaubern: Chips. Dazu legen Sie sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und lassen etwas pflanzliches Öl darauf tröpfeln. Je nach Vorlieben können Sie die Schalen zusätzlich mit Paprika, Salz oder Chili würzen, bevor Sie für 10 Minuten bei 200 Grad im Ofen knusprig gebacken werden.
Aus Kartoffelschalen können Sie eine der beliebtesten Naschereien zaubern: Chips. Dazu legen Sie sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und lassen etwas pflanzliches Öl darauf tröpfeln. Je nach Vorlieben können Sie die Schalen zusätzlich mit Paprika, Salz oder Chili würzen, bevor Sie für 10 Minuten bei 200 Grad im Ofen knusprig gebacken werden. © pixabay
Falls Ihr Frittierfett schon etwas streng riecht, geben Sie einfach ein paar saubere Kartoffelschalen hinzu. Nach einigen Minuten werden Sie merken, dass es sauberer wird – dann können Sie die Kartoffelreste wieder herausfischen.
Falls Ihr Frittierfett schon etwas streng riecht, geben Sie einfach ein paar saubere Kartoffelschalen hinzu. Nach einigen Minuten werden Sie merken, dass es sauberer wird – dann können Sie die Kartoffelreste wieder herausfischen. © pixabay
Getrocknete Kartoffelschalen lassen sich hervorragend als Anzündhilfe verwenden: Damit auch wirklich alle Feuchtigkeit aus ihnen entweicht, stellen Sie sie in einer Schale auf die Heizung. So richtig trocken sind sie, wenn sie schön knistern. Dann werden sie einfach in den Ofen zu den restlichen Holzscheiten gelegt.
Getrocknete Kartoffelschalen lassen sich hervorragend als Anzündhilfe verwenden: Damit auch wirklich alle Feuchtigkeit aus ihnen entweicht, stellen Sie sie in einer Schale auf die Heizung. So richtig trocken sind sie, wenn sie schön knistern. Dann werden sie einfach in den Ofen zu den restlichen Holzscheiten gelegt. © pixabay
Kartoffelschalen sind wahre Alleskönner: Selbst als Reinigungsmittel können Sie verwendet werden. Zum Beispiel indem Sie mit der feuchten Innenseite über beschmutztes Edelstahl oder helles Leder fahren. Auch Spiegel bekommen Sie mit dieser Methode sauber, wenn Sie danach mit einem trockenen Tuch nachwischen. Sie haben den Vorteil, dass die spiegelnde Oberfläche nach der Behandlung nicht mehr so schnell beschlägt.
Kartoffelschalen sind wahre Alleskönner: Selbst als Reinigungsmittel können Sie verwendet werden. Zum Beispiel indem Sie mit der feuchten Innenseite über beschmutztes Edelstahl oder helles Leder fahren. Auch Spiegel bekommen Sie mit dieser Methode sauber, wenn Sie danach mit einem trockenen Tuch nachwischen. Sie haben den Vorteil, dass die spiegelnde Oberfläche nach der Behandlung nicht mehr so schnell beschlägt. © pixabay
Wie bei leichten Verbrennungen haben die Innenseiten von Kartoffelschalen auch bei Insektenstichen ein kühlende Wirkung auf die juckenden Stellen. Zudem wirken sie entzündungshemmend.
Wie bei leichten Verbrennungen haben die Innenseiten von Kartoffelschalen auch bei Insektenstichen ein kühlende Wirkung auf die juckenden Stellen. Zudem wirken sie entzündungshemmend. © pixabay

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